Sorgen um Krieg und Demokratie - Kinderwunsch gesunken


WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Kinderwunsch junger Erwachsener ist laut einer Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung erstmals seit vielen Jahren gesunken. Zudem haben Zukunftssorgen aufgrund globaler Krisen zugenommen, wie das Institut mitteilte. Laut aktueller Auswertung liegt der Kinderwunsch zurzeit bei 1,7 Kindern bei Frauen und 1,6 Kindern bei Männern. Damit wünschen sich junge Menschen mehr Kinder, als sie bekommen. Die Geburtenrate in Deutschland lag zuletzt bei 1,35 Kindern.

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Die größten Sorgen junger Erwachsener sind demnach militärische Konflikte und Kriege. "Deutlich zugenommen haben zudem Sorgen um eine mögliche Schwächung der Demokratie", hieß es. Zukunftssorgen stünden im Zusammenhang mit der Familienplanung, sagte Miriam Trübner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut. Für Männer und Frauen hänge etwa die Sorge vor einer möglichen Schwächung der Demokratie und dem Klimawandel mit einem geringeren Kinderwunsch zusammen./wem/DP/jha

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