JENOPTIK liefert Produktionsanlagen an Autozulieferer - Aktie weit im Plus
Der JENOPTIK-Konzern hat einen größeren Auftrag von einem Automobilzulieferer bekommen.
Er umfasse drei komplette Fertigungszellen für das Schneiden und Schweißen von Karosserie-Bauteilen für Elektroautos, die mit Laseranlagen bestückt seien, teilte das Unternehmen am Montag in Jena mit. Auftraggeber sei das spanische Unternehmen Gestamp, ein international agierender Spezialist für Metall-Komponenten. Ausgerüstet würde ein Werk von Gestamp in Deutschland. Zum Auftragsvolumen machte JENOPTIK keine Angaben.
Die Automobilindustrie, die derzeit weltweit in Strukturproblemen steckt, ist seit Jahren ein wichtiger Auftraggeber für den Jenaer Technologiekonzern. Durch Firmen-Übernahmen hat JENOPTIK sein Industrie-Automationsgeschäft in Nordamerika und Spanien angesiedelt. "Wir sehen, dass sich unsere Strategie auszahlt, die wir mit gezielten Akquisitionen vorangebracht haben", erklärte JENOPTIK-Vorstandschef Stefan Traeger.
Seit Januar 2020 gehöre das spanische Unternehmen Interob, das auf Automatisierungslösungen spezialisiert ist, zu JENOPTIK. Der Jenaer Konzern beschäftigt 4100 Mitarbeiter. 2019 belief sich der Umsatz auf 855 Millionen Euro.
Die JENOPTIK-Aktie gewann via XETRA letztlich 7,14 Prozent auf 22,20 Euro.
/rot/DP/jha
JENA (dpa-AFX)
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