Spielergewerkschaft VDV kritisiert Super-League-Pläne
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DUISBURG (dpa-AFX) - Die Fußball-Spielergewerkschaft VDV hat die Pläne zur Einführung einer internationalen Super League kritisiert. "Wir brauchen keine Super League, von der nur wenige Clubs wirtschaftlich profitieren würden. Dies widerspricht dem Solidaritätsgedanken. Vielmehr gilt es, die Einheit des europäischen Fußballs zu erhalten und die nationalen Wettbewerbe zu stärken", wurde VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow am Dienstag in einer Mitteilung der Gewerkschaft zitiert.
Die Belange der Profis spielen in den Plänen der zwölf europäischen Top-Vereine, die mit der Gründung einer Super League aus der europäischen Fußball-Gemeinschaft auszuscheren wollen, nach Meinung von Ramelow eine zu geringe Rolle. "Es ist sehr schade, dass Spielerinteressen bei dieser Diskussion instrumentalisiert werden. Die Verantwortlichen sind aufgerufen, hier eine vernünftige Lösung zu finden, die auch von Spielern und Fans akzeptiert wird", monierte der WM-Zweite von 2002 und ehemalige Profi von Hertha BSC und Bayer Leverkusen./bue/DP/jha
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