Sri Lanka setzt Verhandlungen mit IWF fort
COLOMBO (dpa-AFX) - Das hochverschuldete Sri Lanka will diese Woche die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über ein Hilfsprogramm fortsetzen. Ein IWF-Team werde an diesem Mittwoch in dem Inselstaat erwartet, berichtete die sri-lankische Zeitung "The Morning" am Dienstag. An einem Umschuldungsplan werde derzeit noch gearbeitet. Das Team will demnach bis zum 31. August in Colombo bleiben, um über Wirtschafts- und Finanzreformen zu sprechen. Sri Lanka erhofft sich ein milliardenschweres vierjähriges Hilfsprogramm.
Aus Mangel an Währungsreserven war der südlich von Indien gelegene Inselstaat mit seinen etwa 22 Millionen Einwohnern im Mai zahlungsunfähig geworden. Dem mit 51 Milliarden Dollar (etwa 51 Milliarden Euro) im Ausland verschuldeten Land fehlte es als Folge an Geld, um lebenswichtige Güter wie Treibstoff, Medikamente sowie Gas zum Kochen zu importieren. Seit Monaten kämpft die Bevölkerung mit Engpässen, die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen.
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