Sri Lankas Präsident: Wirtschaftliche Erholung bis 2026 möglich


COLOMBO (dpa-AFX) - Sri Lanka kann nach Ansicht von Präsident Ranil Wickremesinghe die aktuelle Zahlungsunfähigkeit bis 2026 überwinden. Sollten alle Parteien im Parlament zusammenarbeiten, könnte das Land sich möglicherweise früher aus der Krise befreien, sagte Wickremesinghe am Mittwoch vor den Abgeordneten in Colombo.

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Sri Lanka mit seinen etwa 22 Millionen Einwohnern war im vergangenen Jahr in die schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten gerutscht und kann seine Schulden nicht zurückzahlen. Die Bevölkerung des Inselstaates kämpft mit Engpässen; die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen. Massenproteste hatten im vergangenen Sommer zur Flucht von Präsident Gotabaya Rajapaksa ins Ausland und zu seinem Rücktritt geführt.

Rajapaksas Nachfolger Wickremesinghe gelang es, mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine vorläufige Einigung über ein vierjähriges Hilfsprogramm von 2,9 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Derzeit verhandelt Sri Lanka mit Kreditgebern um eine Reduzierung seiner Staatsschulden - eine Voraussetzung für die IWF-Hilfen. Unter Wickremesinghes Regierung gab es zuletzt auch Steuererhöhungen.

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