Stimmung der US-Verbraucher im Oktober verbessert


WASHINGTON (Dow Jones)--Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Oktober leicht aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage am Monatsende auf 81,8 von 80,4 Ende September. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 81,2 erwartet. Bei der ersten Umfrage Mitte des Monats lag er bei 81,2.

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"Furcht und Abscheu erzeugten dieses falsche Gefühl der Stabilität", kommentierte Ökonom Richard Curtin, Herausgeber der Umfrage. "Furcht wurde durch die steigenden Infektions- und Todesraten von Covid erzeugt, und Abscheu durch die Überpolitisierung, die die Wahl in ideologische Extreme getrieben hat." Darüber hinaus würden die Auswirkungen des Virus und die extreme Politisierung auch nach den Wahlen noch lange anhalten, mit dem Potenzial, die wirtschaftliche und politische Landschaft dauerhaft zu verändern.

Der Index für die Erwartungen belief sich auf 79,2 (Vormonat: 75,6, vorläufig: 78,8), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 85,9 (87,6 bzw. 84,9) angegeben. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.

Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten verharrten auf dem Vormonatsniveau von 2,6 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren gingen sie zurück auf 2,4 von 2,7 Prozent.

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