Strafzölle

Aktien uneins: Tesla und BMW reichen Klage gegen EU-Zölle auf E-Autos aus China ein


Aktien uneins: Tesla und BMW reichen Klage gegen EU-Zölle auf E-Autos aus China ein

Die Autobauer Tesla und BMW verklagen die Europäische Kommission und schließen sich damit einer wachsenden Zahl chinesischer Autohersteller an, die sich gegen die Strafzölle der Europäischen Union auf Elektrofahrzeuge wehren.

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Sowohl Tesla Shanghai als auch BMW haben Klage beim Gericht der Europäischen Union eingereicht, dem zweithöchsten Gericht der EU, wie auf der Internetseite zu lesen ist. Die Klagen wurden eingereicht, nachdem die EU Strafzölle von bis zu 45 Prozent auf chinesische Elektroautos erhoben hatte.

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Die in China hergestellten Elektroautos von Tesla wurden mit einem Zoll von 7,8 Prozent belegt, während BMWs Fahrzeuge aus China einen Aufschlag von 20,7 Prozent bekommen haben. Die chinesischen Hersteller BYD, Geely und SAIC haben in Luxemburg ebenfalls Einspruch eingelegt. Ein BMW-Sprecher sagte, das Unternehmen lehne die Einfuhrzölle ab und sei der Meinung, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autokonzerne nicht stärken würden. "Im Gegenteil, die Ausgleichszölle schaden dem Geschäftsmodell global agierender Unternehmen, sie schränken das Angebot an E-Autos für europäische Kunden ein und können daher sogar die Dekarbonisierung des Verkehrssektors verlangsamen", sagte der Sprecher und fügte hinzu, dass das Unternehmen nach wie vor lieber eine Einigung aushandeln würde. "Wie bereits gesagt, ist es wichtig, einen Handelskonflikt zu vermeiden, bei dem es am Ende nur Verlierer gibt", so BMW. Tesla reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Der Sprecher der Europäischen Kommission, Olof Gill, sagte am Montag, die EU sei weiterhin offen für eine Verhandlungslösung, aber diese Lösung müsse "das klare Beispiel für unlauteren Wettbewerb, das unsere Untersuchung zu diesem Thema ergeben hat" angehen.

Im NASDAQ-Handel notiert die Tesla-Aktie zeitweise 1,37 Prozent tiefer bei 400,99 US-Dollar. Die BMW-Aktie gewinnt im nachbörslichen Tradegate-Handel derweil 2,97 Prozent auf 81,06 Euro.

Von Edith Hancock

DOW JONES

Bildquellen: Josh Edelson/AFP/Getty Images, Frontpage / Shutterstock.com

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