Streaming wächst - klassische TV-Werbung verliert weiter

21.05.26 05:57 Uhr

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BERLIN (dpa-AFX) - Die Werbeumsätze von TV-, Audio- und Streaminganbietern in Deutschland dürften im kommenden Jahr wieder stärker wachsen. Der Verband Privater Medien (VAUNET) rechnet 2026 mit einem Plus von 4,3 Prozent auf 6,55 Milliarden Euro, wie der Verband in einer Prognose mitteilte. Für das laufende Jahr erwarte man lediglich ein Wachstum von 0,9 Prozent.

Während klassische Fernseh- und Radiowerbung weiter unter Druck steht, wächst dem Verband zufolge vor allem der Streamingmarkt. So sollen die Werbeumsätze bei gestreamten Bewegtbildangeboten 2026 um 18 Prozent auf rund 2,61 Milliarden Euro steigen. Die Fernsehwerbung dürfte dagegen um 4 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro zurückgehen.

Private Medienanbieter verlieren erhebliche Werbemarktanteile

VAUNET-Geschäftsführer Frank Giersberg sprach in der Mitteilung von einer "rasant voranschreitenden Transformation im Medienmarkt". Zwar seien TV und Radio weiterhin die umsatzstärksten Segmente, Streamingangebote gewönnen aber zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig verlören private Medienanbieter erhebliche Werbemarktanteile an große Plattformkonzerne. Besonders stark profitieren demnach internationale Tech-Konzerne vom Wachstum im Streamingmarkt.

Auf Alphabet (Alphabet A (ex Google)), Amazon, ByteDance und Meta (Meta Platforms (ex Facebook)) entfallen laut Prognose 2026 rund 72 Prozent der Werbeumsätze im Bereich Instream-Video. Ihre Umsätze in diesem Segment könnten demnach um mehr als 300 Millionen Euro auf rund 1,9 Milliarden Euro steigen./svv/DP/zb

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26.06.2026Amazon OverweightJP Morgan Chase & Co.
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27.05.2026Amazon BuyUBS AG
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30.07.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
13.06.2018Amazon HoldMorningstar
02.05.2018Amazon HoldMorningstar
02.02.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
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11.04.2017Whole Foods Market SellStandpoint Research
23.03.2017Whole Foods Market SellUBS AG
14.08.2015Whole Foods Market SellPivotal Research Group
04.02.2009Amazon.com sellStanford Financial Group, Inc.
26.11.2008Amazon.com ErsteinschätzungStanford Financial Group, Inc.

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