Studie: Am Bau boomt nur die Infrastruktur


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Hochbau in Deutschland kommt einer Studie zufolge weiterhin nur schwer in Schwung. Lediglich Arbeiten an der Infrastruktur legen dank hoher öffentlicher und schuldenfinanzierter Investitionen deutlich zu. Die Beratungsgesellschaft EY Parthenon rechnet für den gesamten Hochbau erst für 2027 mit einem realen Wachstum um 0,8 Prozent. 2028 seien dann 1,2 Prozent möglich. Im laufenden Jahr soll es noch einmal um 0,2 Prozent zurückgehen.

Werbung

Bremser ist trotz der ungebrochen hohen Wohnraumnachfrage weiterhin der private Wohnungsbau, der 2025 noch einmal um 6,9 Prozent zurückgefallen sei. Hier wirken sich hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und neue geopolitische Unsicherheiten negativ aus, so dass eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau mittelfristig nicht absehbar sei. Auch die Wirtschaft und die öffentliche Hand hielten sich mit Neubauten zurück.

Ausnahme bleibt die Infrastruktur, in die massiv die Milliarden aus den sogenannten Sondervermögen des Staats investiert werden. Die aktuelle Wachstumsrate von 4,0 Prozent sei auch für die kommenden Jahre zu erwarten, sagt EY-Parthenon-Partner Volkmar Schott laut einer Mitteilung. Damit könnten im laufenden Jahr die Rückgänge im übrigen Hochbau ausgeglichen werden./ceb/DP/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.