Studie: Bidens Mindestlohn würde Hunderttausende Jobs kosten


WASHINGTON (dpa-AFX) - Einer Analyse des unabhängigen Haushaltsamtes des US-Kongresses zufolge würde die von Präsident Joe Biden angestrebte Verdoppelung des Mindestlohns Hunderttausende Arbeitsplätze vernichten. Sollte der landesweite Mindestlohn bis 2025 wie vorgeschlagen stufenweise auf 15 US-Dollar (12,50 Euro) pro Stunde steigen, würden 1,4 Millionen Jobs wegfallen, hieß es in der am Montag veröffentlichten Analyse. Gleichzeitig würde die Zahl der in den USA in Armut lebenden Menschen um 900 000 sinken.

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Der landesweite Mindestlohn in den USA liegt derzeit bei 7,25 Dollar (6 Euro). Daneben gibt es in manchen Bundesstaaten auch höhere Grenzen. Das wirtschaftlich starke New York etwa hat bereits eine stufenweise Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Dollar beschlossen.

Die Demokraten wollen den landesweiten Mindestlohn einer Gesetzesvorlage zufolge ab Juni bis 2025 schrittweise auf 15 Dollar anheben, gefolgt von Erhöhungen, die sich an der durchschnittlichen Lohnentwicklung aller Arbeitnehmer orientieren würden. Für eine Verabschiedung bräuchten die Demokraten aber im Senat auch die Unterstützung mehrerer Republikaner, was unwahrscheinlich scheint.

Das Haushaltsamt (CBO) erklärte, die geplante Erhöhung des nationalen Mindestlohns würde das US-Haushaltsdefizit bis 2031 um insgesamt 54 Milliarden Dollar erhöhen - eine eher kleine Summe in Relation zum jährlichen Haushalt von mehr als 4 Billionen Dollar.

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Biden setzt sich nachhaltig für die Erhöhung des Mindestlohns ein. Seine Sprecherin Jen Psaki sagte am Montag, der Präsident setze sich dafür ein, dass Menschen, die in Amerika vollzeit angestellt seien, nicht in Armut leben müssten./jbz/DP/nas

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