Heidelberg Materials-Aktie sehr schwach: Analysten senken Umsatzprognosen

Die Aktien von Heidelberg Materials sind am Montag auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Wochen abgerutscht.
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Marktbeobachter verwiesen zur Begründung auf reduzierte Umsatzprognosen mehrerer Analystenhäuser für den Baustoffkonzern im zweiten Quartal.
Letztlich notierten die Papiere via XETRA 9,35 Prozent im Minus bei 167,15 Euro. Damit waren sie mit Abstand schwächster Wert im DAX, der nahezu unverändert notierte. Gleichzeitig fielen sie unter die 21- und 50-Tage-Linien, die als Indikatoren für den kurz- bis mittelfristigen Trend angesehen werden. Seit Jahresanfang haben die Aktien 23 Prozent verloren.
Bernstein-Analystin Pujarini Ghosh geht davon aus, dass das zweite Quartal von Heidelberg Materials von den Auswirkungen des Iran-Kriegs geschwächt wurde, da die hohen Energiekosten zu einer Kosteninflation entlang der gesamten Wertschöpfungskette geführt hätten. Sie reduzierte ihre Umsatzprognose für das zweite Jahresviertel um 2,5 Prozent.
Auch der Experte Anthony Codling von der kanadischen Bank RBC schraubte seine Erlösschätzung nach unten. Die Analystin Elodie Rall von der US-Bank JPMorgan geht davon aus, dass sich die Markterwartungen in Richtung des unteren Endes der Zielspanne des Unternehmens bewegen werden.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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