Trudeau fordert mehr Druck auf Russland: Weiter Sanktionen verhängen


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine weiteren Druck auf Moskau gefordert. "Wir dürfen die Ukraine nicht im Stich lassen", sagte Trudeau am Mittwoch bei einem Gast-Auftritt im Brüsseler Europaparlament. "Lassen Sie uns also alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen."

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"Wir müssen weiterhin beispiellose Sanktionen gegen (den russischen Präsidenten Wladimir) Putin und seine Ermöglicher in Russland und Belarus verhängen und den Druck so weit wie möglich erhöhen." Man müsse sicherstellen, dass die Entscheidung, in ein souveränes, unabhängiges Land einzumarschieren, "als strategischer Fehler verstanden" werde, der hohe Kosten für Putin und seine Helfer verursache. Trudeau forderte zudem mehr humanitäre Hilfe für die Ukraine, einen späteren Wiederaufbau sowie weitere Lieferungen militärischer Ausrüstung und Waffen.

Die EU und all ihre Partner stünden vor einem entscheidenden Moment. "Wir dürfen nicht scheitern. Wir müssen uns diesem Moment stellen."/wim/DP/ngu

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