ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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US-Handelsdefizit im April nahezu unverändert

Das Handelsdefizit der USA ist im April nahezu unverändert geblieben. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Zölle der Regierung Trump wenig dazu beigetragen haben, die Handelsposition der USA gegenüber dem Rest der Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Importe stiegen im April um 2 Prozent auf 383 Milliarden US-Dollar, während die Exporte um 2,6 Prozent auf 327,1 Milliarden Dollar zulegten, wie das Handelsministerium mitteilte. Daraus ergab sich für April ein Handelsdefizit von 55,9 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von etwa 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht.

Verkäufe von Bestandsimmobilien im Mai mit stärkstem Anstieg des Jahres

Die Verkäufe von Bestandsimmobilien haben im Mai den stärksten Anstieg in diesem Jahr verzeichnet. Dies ist ein Zeichen, dass die für den Immobilienmarkt entscheidende Frühjahrssaison nach einem schleppenden Start Lebenszeichen von sich geben könnte. Die Verkäufe von Bestandsimmobilien stiegen im Mai gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 4,17 Millionen. Das ist der stärkste Anstieg seit Dezember, wie die National Association of Realtors (NAR) am Dienstag mitteilte. Die Verkaufszahl für Mai übertraf die Erwartungen deutlich. Ökonomen hatten lediglich einen Anstieg von 0,7 Prozent prognostiziert.

Lagerbestände des US-Großhandels im April gestiegen

Die Lagerbestände des US-Großhandels sind im April langsamer gewachsen, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Die Bestände in den Großhandelslagern stiegen im April um 0,6 Prozent auf 940,3 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 934,6 Milliarden Dollar im März. Von The Wall Street Journal befragte Analysten hatten einen Anstieg von 0,5 Prozent erwartet. Die Umsätze der Großhändler wuchsen im April im Vergleich zum Vormonat um 2 Prozent auf 789,1 Milliarden Dollar. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen lag bei 1,19, nach 1,30 im Vorjahr.

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Schwache BIP-Daten binden Bank of Canada die Hände

Die Bank of Canada werde sich am Mittwoch entschieden zurückhalten, meint Carlos Capistran, Volkswirt bei BofA Securities. Die Inflation sei jetzt zu hoch, um über Zinssenkungen nachzudenken, und doch sei die Wirtschaft zu schwach, um über Zinserhöhungen nachzudenken. Das kanadische BIP ist im ersten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 0,1 Prozent gefallen und damit das zweite Quartal in Folge geschrumpft. "Die BIP-Daten machen es für sie schwieriger, die Zinsen zu senken", sagt Capistran dem WSJ und fügt hinzu, dass die BOC bis 2028 stillhalten könne. Er fügt hinzu, die zugrunde liegende schwache Wirtschaftsaktivität sollte helfen, die Inflation, insbesondere die Kernpreise, einzudämmen.

Schweizer Wirtschaftsverband warnt vor Bevölkerungsdeckel

Der Schweizer Wirtschaftsverband Economiesuisse hat die Bürger aufgefordert, am Sonntag gegen eine Initiative zu stimmen, die die Bevölkerung der Schweiz auf 10 Millionen begrenzen würde. Diese schaffe mehr Probleme als sie löse. "Sie gefährde den bilateralen Weg mit der EU, verschärfe die demografischen Herausforderungen und führe zu Opfern", heißt es auf der Website. Die Bevölkerung - Ende 2025 rund 9,1 Millionen - ist seit 2002 um 1,7 Millionen gewachsen. Eine Studie der Regierung zeige, dass eine Begrenzung positive Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und die Umwelt hätte, jedoch negative beispielsweise auf die Rentenbeiträge und die Gesundheitskosten.

*Mexiko Verbraucherpreise Mai -0,21% (PROG: -0,13%) gg Vm

*Mexiko Kernrate Verbraucherpreise Mai +0,22% (PROG: +0,24%) gg Vm

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US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste Woche Juni +9,1% gg Vorjahr

DJG/DJN/hab

(END) Dow Jones Newswires

June 09, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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