Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Grenzöffnungen zu EU-Ländern


BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich nach einer Umfrage eine schnelle und vollständige Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union. In der am Freitag veröffentlichten Befragung des ZDF-Politbarometers plädierten 55 Prozent dafür. 41 Prozent sind dagegen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sehen wegen der Corona-Pandemie ihre Urlaubspläne beeinträchtigt. Ein Drittel hat der Umfrage zufolge keine Reisepläne für den Sommer.

Werbung

Außenminister Heiko Maas (SPD) will nächste Woche mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern beraten, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. Innenminister Horst Seehofer (CSU) will die Grenzen mit Frankreich, Österreich und der Schweiz frühestens am 15. Juni öffnen. Der Grenzverkehr nach Luxemburg soll an diesem Samstag normalisiert werden.

Die Akzeptanz für Regeln zur Eindämmung des Coronavirus bleibt der Umfrage zufolge hoch: Zwei Drittel der Befragten halten sie für richtig. 17 Prozent halten sie für übertrieben, 15 Prozent wünschen sich härtere Maßnahmen. Eine deutliche Mehrheit der AfD-Anhänger (59 Prozent) findet die Beschränkungen übertrieben. Bei den Anhängern der anderen Parteien sehen das nur zwischen 7 Prozent und 16 Prozent so.

Anders sieht es in Sachen Schulen und Kinderbetreuung aus. Eine Mehrheit findet, dass nicht genug für den Unterricht (56 Prozent) und für die Betreuung in Kindergärten und Kitas (55 Prozent) getan wird./cir/DP/fba

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.