Umsätze der US-Einzelhändler stagnieren im September


Von Austen Hufford

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Bürger haben sich im September angesichts hoher Inflation und steigender Zinsen mit ihrem Konsum zurückgehalten. Die Umsätze der US-Einzelhändler stagnierten gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet.

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Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stiegen die Umsätze ohne Kfz um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie eine Stagnation erwartet.

Für den August gab das Ministerium einen Anstieg von revidiert 0,4 (vorläufig: 0,3) Prozent für die Gesamtrate an. Die Veränderung ex Kfz wurde auf minus 0,1 (vorläufig: minus 0,3) Prozent revidiert.

Die Einzelhandelsumsätze haben in den jüngsten Monaten geschwankt, sind im Allgemeinen aber gestiegen. Im Gegensatz zu vielen Daten werden die Einzelhandelsumsätze nicht um die Inflation bereinigt, so dass einige Schwankungen eher auf Preisänderungen als auf Verschiebungen bei den Einkaufsmengen zurückzuführen sind.

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Chris Varvares, Co-Leiter der US-Wirtschaftsabteilung bei S&P Global Market Intelligence, sagte, dass die Umsätze zwar in der Tendenz immer noch wachsen, die Verbraucher aber weniger für ihr Geld bekommen als vor einem Jahr. "Die Einzelhandelsumsätze sind stark, weil die Preise schnell steigen."

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