Umsätze der US-Einzelhändler wachsen mit hoher Inflation


Von Harriet Torry

WASHINGTON (Dow Jones)--Die Verbraucher in den USA haben im April den vierten Monat in Folge mehr Geld im Einzelhandel ausgegeben, während die Inflation auf dem höchsten Stand seit vier Jahrzehnten verharrte. Die gesamten Umsätze stiegen um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Einzelhandelsumsätze werden allerdings nicht um die Inflation bereinigt; das bedeutet, dass die Verbraucher zwar weiterhin mehr ausgeben, aber aufgrund der rasch steigenden Preise wahrscheinlich weniger bekommen.

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Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stiegen die Umsätze ohne Kfz um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet.

Für den März gab das Ministerium einen Anstieg von revidiert 1,4 (vorläufig: plus 0,5) Prozent für die Gesamtrate an. Der Zuwachs ex Kfz wurde auf 2,1 (vorläufig: 1,1) Prozent revidiert.

Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konsumausgaben der US-Verbraucher, die mit einem Anteil von rund 70 Prozent am Bruttoinlandsprodukt eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft spielen.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2022 08:36 ET (12:36 GMT)

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