ASTA Energy-Aktie springt an: Weltweiter Netzausbau sorgt für starkes Halbjahr
Die starke Nachfrage aus dem Energiesektor sorgt beim Kupferspezialisten ASTA Energy deutlich für Auftrieb.
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So kletterte der Umsatz im ersten Halbjahr um gut ein Fünftel auf knapp 436 Millionen Euro, wie der SDAX-Neuling am Donnerstag im österreichischen Oed mitteilte. Zugleich schwoll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen abseits von Sondereffekten (bereinigtes Ebitda) um 54 Prozent auf 37 Millionen Euro an. Den Gewinn unter dem Strich konnte ASTA mit 22,5 Millionen Euro sogar weit mehr als verdoppeln.
Das Unternehmen profitiert derzeit erheblich vom weltweiten Netzausbau und Investitionen in erneuerbare Energien. In den ersten sechs Monaten sicherte sich ASTA Energy mehrere neue Langzeitverträge mit namhaften Unternehmen wie Siemens Energy und Andritz. 2026 steuert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf ein Rekordjahr zu. Erst vor wenigen Tagen hatte das Management um Vorstandschef Karl Schäcke dazu seine Ergebnisprognose für das Jahr angehoben. Diese bekräftigte er nun.
ASTA Energy mit sprunghafter Erholung nach Halbjahreszahlen
Die Aktien des SDAX-Neulings ASTA Energy Solutions haben sich nach Halbjahreszahlen und der Bestätigung der kürzlich angehobenen Ergebnisprognose am Donnerstag schwungvoll erholt. Nachdem ihr Kurs am Vortag erstmals seit April wieder unter die Marke von 50 Euro gerutscht war, wurde nun von einem Befreiungsversuch gesprochen. Nach einem Start knapp im Minus zog der ASTA-Kurs deutlich an: Zur Mittagszeit wurden die Titel bis zu zehn Prozent höher bei 59 Euro gehandelt. Zuletzt betrug der Anstieg noch 10,29 Prozent auf 60,00 Euro.
Adrian Pehl von Oddo BHF sah den Nettoumsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr knapp über seinen eigenen Erwartungen, auch dank hoher Kupferpreise. Bereits bekannt war, dass das Unternehmen nach eigenen Angaben auf ein Rekordjahr zusteuert. Erst vor wenigen Tagen hatte das Management die Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) für das Gesamtjahr auf 60 bis 64 Millionen Euro angehoben. Davon seien 60 Prozent bereits im ersten Halbjahr erreicht worden, schrieb Pehl. Er geht davon aus, dass sich die durchschnittliche Analystenerwartung auf das obere Ende der Zielspanne zubewegt.
Eine starke Nachfrage sorgt bei dem Anbieter kupferbasierter Stromerzeugungstechnik deutlich für Auftrieb. Ende Januar war die Aktie zu einem Ausgabepreis von 29,50 Euro an die Börse gekommen. Anleger der ersten Stunde können sich seither beständig über Gewinne freuen. Im Optimalfall steckten sie zwischenzeitlich ein Plus von 165 Prozent ein.
Weil das Unternehmen erheblich vom weltweiten Netzausbau und Investitionen in erneuerbare Energien profitiert, gab es für die Aktie von Anfang April bis Mitte Juni einen starken Lauf. Aus einem Rekordtief von 37,25 Euro wurde in dieser Zeit ein Rekordhoch von 78,20 Euro. Mit der vollzogenen Aufnahme in den SDAX begannen aber Gewinnmitnahmen. Der dabei eingeleitete Abwärtstrend könnte nun bei 49,60 Euro seinen Boden gefunden haben.
OED/FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: ASTA