American Express-Aktie steigt kräftig: Jahresprognose klar angehoben
Der Kreditkartenanbieter American Express (Amex) hat nach einem guten dritten Quartal seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben.
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So geht das Management nun von einem Umsatzwachstum von 9 bis 10 Prozent und einem Gewinn je Aktie von 15,20 bis 15,50 US-Dollar aus, wie das Unternehmen am Freitag in New York mitteilte. Zuvor hatte Amex-Chef Stephen Squeri nur einen Erlösanstieg um 8 bis 10 Prozent und einen Gewinn je Aktie von 15 bis 15,50 Dollar erwartet.
Die anfängliche Nachfrage nach der überarbeiteten Platinum-Karte übertraf die Erwartungen des Unternehmens, wobei sich die Zahl der Kontoeröffnungen in den USA im Vergleich zum Stand vor der Überarbeitung verdoppelte, so der Amex-Chef laut Mitteilung.
Im dritten Quartal stiegen die abgerechneten Zahlungen um 9 Prozent auf 421 Milliarden US-Dollar (rund 361 Mrd Euro). Der Umsatz legte um 11 Prozent auf einen Rekordwert von rund 18,4 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten hier mit weniger gerechnet. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um 16 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.
Die Vorsorge für Kreditausfälle sank um 100 Millionen auf 1,3 Milliarden Dollar. Die gesamten Kosten legten um 10 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar zu und lagen damit leicht über den Erwartungen von Analysten.
Anders als Visa und MasterCard wickelt American Express nicht nur Kartenzahlungen ab, sondern vergibt auch Kredite. Zudem zielt Amex verstärkt auf zahlungskräftige Kunden ab, die für vergleichsweise hohe Kartengebühren unter anderem Rabatte auf Reisen und Zugang zu den Flughafen-Lounges von American Express bekommen.
Die Papiere von American Express gewannen an der NYSE letztlich 7,27 Prozent auf 346,62 Dollar. Im US-Leitindex Dow Jones Industrial lagen sie damit mit Abstand auf dem ersten Platz und nahmen Kurs auf ihr Ende September erreichtes Rekordhoch von 349,19 Dollar.
Der Kreditkartenanbieter hatte nach dem guten dritten Quartal seine Prognosen für das Gesamtjahr hochgeschraubt. Die anfängliche Nachfrage nach der überarbeiteten Platinum-Karte übertraf die Erwartungen des Unternehmens, wobei sich die Zahl der Kontoeröffnungen in den USA im Vergleich zum Stand vor der Überarbeitung verdoppelte.
JPMorgan-Analyst Richard Shane erhöhte nach dem Bericht seine Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie für die Jahre 2025 bis 2027. Bei unverändertem "Neutral"-Votum hob er sein Kursziel von 355 auf 360 Dollar an. American Express sei recht hoch bewertet, der Spielraum nach oben sei begrenzt.
NEW YORK (dpa-AFX)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 01.06.21 | American Express overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
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| 25.04.19 | American Express overweight | Morgan Stanley | |
| 19.10.18 | American Express Market Perform | BMO Capital Markets | |
| 12.02.18 | American Express buy | Nomura |
