Urteil gefallem

QUALCOMM gewinnt vor Gericht im Lizenzstreit gegen Arm - So reagieren die Aktien


QUALCOMM gewinnt vor Gericht im Lizenzstreit gegen Arm - So reagieren die Aktien

Der Halbleiterhersteller QUALCOMM feiert den "vollständigen" Sieg in einem Rechtsstreit mit Arm Holdings. Doch der Streit dürfte auch nach dem Urteil weitergehen.

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• US-Gericht weist letzte Klage von Arm gegen QUALCOMM ab
• QUALCOMM spricht von "vollständigem Sieg", Arm kündigt Berufung an
• So reagieren die Aktien

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Wie am Dienstagabend bekannt wurde, hat QUALCOMM im Lizenzstreit mit dem Unternehmen Arm Holdings einen Sieg erzielt. Ein Bundesrichter habe in dem hochkarätigen Rechtsstreit des britischen Chipdesigners Arm Holdings wegen eines angeblichen Lizenzverstoßes vollständig zu Gunsten von QUALCOMM entschieden, teilte das Unternehmen mit.

Vorwurf von Arm zurückgewiesen

Konkret heißt es in der Pressemitteilung des Halbleiterherstellers, der Richter habe die Versuche von Arm, Innovationen zu unterdrücken, zurückgewiesen und zudem bestätigt, dass weder QUALCOMM noch seine Tochtergesellschaft Nuvia gegen die Lizenzvereinbarungen von Nuvia mit Arm verstoßen hätten.
Der Chipdesigner Arm hatte Nuvia den Verstoß gegen eine Architektur-Lizenzvereinbarung mit dem Chipdesigner vorgeworfen und deshalb einen Rechtsstreit angestrengt.

Die Entscheidung folgt auf den vorangegangenen Sieg von QUALCOMM über Arm im Verfahren aus dem Dezember 2024, in dem eine Jury einstimmig entschieden hatte, dass QUALCOMM nicht gegen die Nuvia-ALA verstoßen habe und dass die innovativen CPU-Kerne von QUALCOMM, die die im Rahmen der Nuvia-Übernahme erworbene Technologie enthalten, ordnungsgemäß unter QUALCOMMs eigener ALA lizenziert seien, hieß es von Seiten des Halbleiterherstellers. Das Gerichtsurteil habe dieses Jury-Urteil nun bestätigt und einen Antrag von Arm auf eine Neuverhandlung abgelehnt.

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QUALCOMM feiert "vollständigen Sieg"

"Mit der heutigen Gerichtsentscheidung haben QUALCOMM und seine Tochtergesellschaft Nuvia einen vollständigen Sieg errungen", feiert der Halbleiterhersteller das Urteil. " Unser Innovationsrecht hat sich in diesem Fall durchgesetzt, und wir hoffen, dass Arm im Umgang mit dem Arm-Ökosystem zu fairen und wettbewerbsfähigen Praktiken zurückkehren wird", wird Ann Chaplin, General Counsel & Corporate Secretary von QUALCOMM Incorporated, zitiert.

Arm gibt sich noch nicht geschlagen

Bei dem Chipdesigner Arm will man von einer endgültigen Entscheidung aber offenbar nichts wissen. In Folge der Ereignisse gab das Unternehmen am Dienstagabend bekannt, Berufung einlegen zu wollen. "Arm bleibt von seiner Position im laufenden Streit mit QUALCOMM überzeugt und wird umgehend Berufung einlegen, um das Urteil aufheben zu lassen", hieß es in einer Stellungnahme, die von Reuters zitiert wird

Die Aktien der beteiligten Unternehmen reagieren unterschiedlich auf die neuesten Entwicklungen. QUALCOMM-Titel zeigen sich an der NASDAQ 0,68 Prozent tiefer bei 165,22 US-Dollar, Arm-Aktien gewinnen daneben 6,3 Prozent auf 150,40 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com, Michael Vi / Shutterstock.com

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02.05.24 QUALCOMM Neutral UBS AG
05.11.20 QUALCOMM overweight JP Morgan Chase & Co.
05.11.20 QUALCOMM Outperform Bernstein Research
11.08.20 QUALCOMM Outperform Bernstein Research
03.08.20 QUALCOMM Outperform Bernstein Research

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