US-Autobsatz bricht im zweiten Quartal ein


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Von Nora Naughton

NEW YORK (Dow Jones)--Die Autohersteller haben in den USA im zweiten Quartal herbe Einbrüche verbucht. Rabattaktionen und Finanzierungsangebote reichten nicht aus, um die Schließung der Autohäuser und Fabriken während des Corona-Lockdowns zu kompensieren. Auch die deutschen Hersteller musste teils massiv Federn lassen.

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General Motors als größter US-Hersteller verkaufte im zweiten Quartal 34 Prozent weniger Fahrzeuge als vor Jahresfrist. Noch etwas schlechter mit einem Minus von 39 Prozent sah es bei Fiat Chrysler aus. Nissan büßte sogar knapp die Hälfte der Verkäufe aus dem Vorjahr ein.

Dabei hatten Beobachter Schlimmeres befürchtet. Seit dem Tiefpunkt Ende März geht es langsam aber sicher aufwärts. Analysten gehen davon aus, dass der US-Autoabsatz insgesamt im zweiten Quartal um rund ein Drittel gefallen ist.

Auch die deutschen Hersteller musste Federn lassen. Volkswagen verkaufte mit knapp 70.000 Fahrzeugen rund 30 Prozent weniger. Die Sportwagentochter Porsche kam mit einem Rückgang von einem Fünftel glimpflicher davon. Schlimmer sah es bei BMW aus, hier brachen die Absätze der Kernmarke um fast 40 Prozent ein. Von Mercedes waren keine Zahlen verfügbar.

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Für die US-Autobranche hat 2020 hoffnungsvoll begonnen. Zwar war erwartet worden, dass sich die Verkäufe vom Höhepunkt 2016 mit 17,6 Millionen Autos weiter abschwächen, aber dennoch auf hohem Niveau verbleiben. Nach zwei schwachen Quartalen in Folge rechnen Analysten für dieses Jahr mit einem Rückgang auf unter 14 Millionen Fahrzeuge.

(Mitarbeit: Ben Foldy)

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/mgo/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2020 00:55 ET (04:55 GMT)

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