US-Erzeugerpreise schießen im April in die Höhe


DOW JONES--Die Erzeugerpreise in den USA sind im April viel stärker gestiegen als erwartet, primär getrieben durch die kriegsbedingt gestiegenen Energiekosten infolge des Konflikts mit dem Iran. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, schnellten die Produzentenpreise um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat in die Höhe und lagen um 6,0 (Vormonat: 4,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten nur einen monatlichen Preisanstieg von 0,5 Prozent prognostiziert.

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Die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie kletterten um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat und erhöhten sich auf Jahressicht um 5,2 (3,8) Prozent. Ökonomen hatten einen monatlichen Anstieg von 0,4 Prozent prognostiziert.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 08:37 ET (12:37 GMT)

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