US-Importpreise sinken im April kräftig
WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Importpreise sind im April kräftig gesunken, was vor allem an niedrigeren Ölpreisen lag. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Einfuhrpreise um 2,6 Prozent nach einem Minus im März von 2,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Konsens eine Abnahme um 3,0 Prozent prognostiziert. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation.
Unter Herausrechnung von Öl verringerten sich die Importpreise um 0,5 Prozent. Die Ölpreise alleine waren verglichen mit dem Vormonat um 33,0 Prozent niedriger. Die Jahresveränderungsraten betrugen bei den Importpreisen insgesamt minus 6,8 Prozent und ohne Öl minus 1,1 Prozent.
Die Exportpreise verzeichneten den Angaben zufolge im April einen Rückgang um 3,3 Prozent nach minus 1,7 Prozent im Vormonat. Auf Jahressicht wurde ein Preisrückgang von 7,0 Prozent genannt. Die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft zu.