US-Regierung will Milliardenzukauf von Bertelsmann-Tochter verhindern


WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat eine kartellrechtliche Klage gegen den milliardenschweren Kauf des Buchverlags Simon & Schuster durch die Bertelsmann-Tochter Penguin Random House eingereicht. Die Übernahme des Rivalen würde zu einer zu großen Marktmacht führen und dem Wettbewerb zu sehr schaden, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit. Penguin Random House sei jetzt schon der größte Buchverlag weltweit, mit dem Zukauf von einem der größten Wettbewerber werde der Einfluss auf dem US-Markt zu groß.

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Die Unternehmen hatten die geplante Übernahme im November 2020 bekanntgegeben, der Kaufpreis sollte demnach 2,18 Milliarden Dollar (1,88 Mrd Euro) betragen. Der in New York ansässige Verlag Simon & Schuster gehört bislang zum US-Medienkonzern ViacomCBS und veröffentlicht unter anderem die Bücher von Erfolgsautor Stephen King. Penguin Random House und Simon & Schuster wiesen die Einwände des Justizministeriums in einem Statement gegenüber US-Medien zurück und kündigten an, sich energisch gegen die Klage zur Wehr zu setzen./hbr/DP/he

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