US-Verbraucherpreise steigen im Januar moderat
WASHINGTON (Dow Jones)--Der Preisauftrieb in den USA ist im Januar insgesamt moderat geblieben. Für Inflationsdruck sorgten vor allem die Energiepreise. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem solchen Anstieg gerechnet. Die für den Dezember gemeldete Preissteigerung von 0,4 Prozent wurde bestätigt.
Dadurch ergab sich eine Jahresteuerung von 1,4 (Vormonat: 1,4) Prozent. Volkswirte hatten mit einer Rate von 1,5 Prozent gerechnet. Die Fed verfolgt inzwischen ein flexibles Inflationsziel: Künftig darf die Preissteigerung für eine Weile höher als 2 Prozent liegen, wenn sie sich zuvor für einen längeren Zeitraum darunter bewegt hat.
In der Kernrate, die die besonders volatilen Preise für Energie und Lebensmittel außen vor lässt, blieben die Preise stabil gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Die Jahresteuerung betrug 1,4 (Vormonat: 1,6) Prozent. Die Prognose hatte auf 1,5 Prozent gelautet.
Die Energiepreise zogen um 3,5 Prozent gegenüber dem Vormonat an. Die Lebensmittelpreise erhöhten sich um 0,1 Prozent.
Die Inflationsdaten nehmen einen gewissen Druck von der US-Notenbank, die sich für eine lange Zeit auf eine sehr lockere Geldpolitik festgelegt hat. Die Inflation hat aber zuletzt angezogen und prominente Ökonomen wie Larry Summers haben unlängst vor einem Überschießen der Inflation gewarnt, sollte das geplante Konjunkturprogramm von 1,9 Billionen Dollar voll umgesetzt werden.
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February 10, 2021 08:47 ET (13:47 GMT)