US-Wirtschaft schrumpft im 1. Quartal unerwartet um 1,4 Prozent


WASHINGTON (Dow Jones)-- Die Wirtschaftsleistung der USA ist im ersten Quartal unerwartet geschrumpft. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Veröffentlichung mitteilte, verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Januar und März gegenüber dem Vorquartal und auf das Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent. Es war der erste BIP-Rückgang seit dem zweiten Quartal 2020. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg von 1,0 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal war das US-BIP um 6,9 Prozent gestiegen.

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Die persönlichen Konsumausgaben erhöhten sich um 2,7 (Vorquartal: 2,5) Prozent, während die Endnachfrage um 0,6 Prozent sank. Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 7,0 Prozent nach einem Plus von 6,4 Prozent im Vorquartal.

Der BIP-Deflator stieg um 8,0 (7,1) Prozent. Volkswirte hatten im Konsens eine Rate von 7,3 Prozent erwartet. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Waren und Dienstleistungen, wobei Importpreise ausgeklammert bleiben. Die Verbraucherpreise werden dagegen mittels eines repräsentativen Warenkorbs erhoben.

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