USA: Michigan-Konsumklima trübt sich weniger ein als erwartet


MICHIGAN (dpa-AFX) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November nicht so stark eingetrübt wie erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel von 63,8 Punkten im Vormonat auf 61,3 Punkte, wie die Universität am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung wurde damit nach oben revidiert. Zunächst war ein stärkerer Rückgang auf 60,4 Punkte gemeldet worden.

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Volkswirte hatten im Schnitt mit 61,0 Punkten gerechnet. Sowohl die Bewertung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen der Verbraucher trübten sich im November ein.

Die Inflationserwartungen der Verbraucher hingegen stiegen. Auf Sicht von einem Jahr legten sie von 4,2 Prozent auf 4,5 Prozent zu. Die längerfristigen Inflationserwartungen zogen von 3,0 Prozent im Vormonat auf 3,2 Prozent an.

Die Inflationserwartungen stehen an den Finanzmärkten besonders im Fokus, da die US-Notenbank Fed die künftigen Zinsentscheidungen von der Entwicklung von Wirtschaftsdaten abhängig macht. Auf ihrer jüngsten Sitzung hatte die Fed den Leitzins unverändert belassen.

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Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen./jkr/jsl/jha/

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