USA: Preisschub auf Erzeugerebene schwächer als erwartet - Energiekosten treiben


WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA haben hohe Energiekosten infolge des Iran-Kriegs einen Preisschub auf Erzeugerebene ausgelöst, der aber schwächer als erwartet ausgefallen ist. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im März im Jahresvergleich um 4,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Februar hatte die Jahresrate nur bei 3,4 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.

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Volkswirte hatten mit einem deutlich stärkeren Preisauftrieb im März gerechnet. Sie waren im Schnitt von einer Jahresrate von 4,6 Prozent ausgegangen. Angetrieben wurden die Erzeugerpreise unter anderem durch steigende Kosten für Energie. Diese zogen im Jahresvergleich um etwa elf Prozent an.

Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, verharrte auf 3,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im März um 0,5 Prozent und damit ebenfalls deutlich schwächer als die 1,1 Prozent, die am Markt erwartet worden waren.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt wurde für März eine Inflationsrate von 3,3 Prozent gemeldet. Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus an den Finanzmärkten. Zuletzt hatte die US-Notenbank den Leitzins Mitte März unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten./jkr/la/he

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