USA: Schwebende Hausverkäufe erholen sich erneut stark von Corona-Einbruch


WASHINGTON (dpa-AFX) - Die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe in den USA haben sich im Juni erneut deutlich vom Rückgang in der Corona-Krise erholt. Die Zahl der schwebenden Hausverkäufe stieg im Juni um 16,6 Prozent zum Vormonat, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 15,0 Prozent gerechnet.

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Im Mai waren die Verkäufe um 44,3 Prozent nach oben geschossen. In den Monaten März und April war es zu deutlichen Einbrüchen gekommen. Der Markt hat diese Verluste mittlerweile aber mehr als wett gemacht. So stieg die Zahl der schwebenden Hausverkäufe im Jahresvergleich im Juni um 12,7 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat. Hier hatten Volkswirte mit einem Anstieg um 2,2 Prozent gerechnet.

Die schwebenden oder noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe gelten als Frühindikator für den Häusermarkt in den USA, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden.

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