VDMA: Bestellungen bleiben unter Druck - Viertes Minus in Folge
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Von Andreas Plecko
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bestelltätigkeit in der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche ist im März schwach geblieben. Der Orderrückgang betrug 10 Prozent. "Der Auftragseingang im Maschinenbau bleibt unter Druck, die Branche verzeichnete im März bereits das vierte Minus in Folge", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Die exportgetriebene deutsche Industrie kann sich nicht abkoppeln von der globalen Verunsicherung."
Besonders stark waren die Einbußen im Inland mit 15 Prozent, die Auslandsorders verfehlten ihr Vorjahresniveau um 8 Prozent. Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern mit minus 3 Prozent im März noch glimpflich davonkamen, sanken die Orders aus den Nicht-Euro-Ländern trotz Großanlagengeschäft deutlich um 9 Prozent.
Das 10-prozentige Auftragsminus im Dreimonatszeitraum Januar bis März spiegelt die derzeitige Zurückhaltung vieler Kunden im Maschinenbau ebenfalls wider, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erklärte. Die Inlandsbestellungen gingen um 7 Prozent zurück, die Auslandsorders sanken um 11 Prozent. Die Orders aus den Euro-Ländern schrumpften um 14 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 10 Prozent weniger Aufträge.
Der VDMA vertritt mehr als 3.200 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell 1,3 Million Beschäftigten im Inland und einem Umsatz von 232 Milliarden Euro (2018) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland.
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