Verwässerungsrisiko

Plug Power-Aktie schwächer: Strategische Finanzspritze durch Ausgabe von Aktienbezugsrechten


Plug Power-Aktie schwächer: Strategische Finanzspritze durch Ausgabe von Aktienbezugsrechten

Plug Power hat seine Finanzbasis durch die Ausgabe von neuen Aktienbezugsrechten an einen Investor gestärkt. Für andere Anteilseigner bedeutet dies jedoch eine potenzielle Verwässerung.

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Aktien

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• Plug Power gibt neue Aktienbezugsrechte aus
• Ausübungspreis unter aktuellem Kurs
• Investor darf Plug Power-Aktien flexibel weiterverkaufen

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Das Wasserstoffunternehmen Plug Power hat am 8. Juli 2025 ein Bezugsrecht (Warrant) zur Zeichnung von 31,5 Millionen Stammaktien an den Investor YA II PN, Ltd. ausgegeben. Das geht aus Einreichungen des Unternehmens bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hervor. Die Ausgabe erfolgte im Rahmen eines bereits zuvor angekündigten gesicherten Wandelschuldverschreibungs-Kaufvertrags ("Secured Debenture Purchase Agreement"), der am 28. April 2025 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurde.

Der Ausübungspreis des Warrants beträgt 1,37 US-Dollar pro Aktie und entspricht damit dem Schlusskurs der Aktie an der US-Börse NASDAQ am 7. Juli, dem Tag vor der Ausgabe der Bezugsrechte. Inzwischen hat die Plug Power-Aktie deutlich zugelegt und schloss am Donnerstag zuletzt bei 1,68 US-Dollar. Das Bezugsrecht kann ab sofort ausgeübt werden und läuft am 10. Juli 2028 ab.

Nachtrag ermöglicht potenziellen Weiterverkauf von bis zu 31,5 Millionen Plug Power-Aktien

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Zusätzlich reichte Plug Power am 9. Juli 2025 einen Prospektnachtrag zu seiner automatischen Shelf-Registrierung ein, um den möglichen Wiederverkauf der Stammaktien durch YA II PN zu ermöglichen. Darin wird dargelegt, dass der Investor - oder ein etwaiger Rechtsnachfolger - die Aktien flexibel über den Markt oder in privaten Transaktionen verkaufen kann. Der Verkauf kann zu festen Preisen, Marktpreisen, variablen Preisen oder ausgehandelten Konditionen erfolgen. Die Entscheidung über Zeitpunkt, Umfang und Modalitäten der Verkäufe liegt ausschließlich beim Investor.

Plug Power selbst erhalte keine Erlöse aus dem Weiterverkauf der Aktien, wohl aber im Falle einer Bar-Ausübung des Warrants, heißt es weiter. Sollte bei Ausübung des Warrants jedoch kein wirksames Registrierungsstatement vorliegen, ist auch eine "cashless exercise" möglich. In diesem Fall würde Yorkville eine geringere Anzahl von Aktien erhalten, dafür aber keine Barzahlung leisten.

Verwässerungsrisiko belastet Aktienkurs

Die Maßnahmen unterstreichen den fortgesetzten Finanzierungsbedarf des Unternehmens. Plug Power verschafft sich damit finanzielle Flexibilität, allerdings besteht für bestehende Aktionäre das Risiko einer Verwässerung, sollte der Warrant vollständig ausgeübt und die Aktien am Markt platziert werden. Das spiegelt sich dann auch im Aktienkurs der Plug Power-Aktie wider: Nachdem der Anteilsschein am Mittwoch an der NASDAQ aufgrund der Verlängerung eines Wasserstoff-Liefervertrags noch um gut 25 Prozent nach oben sprang, ging es am Donnerstag dann wieder um 5,62 Prozent nach unten auf 1,68 US-Dollar. Am Freitag musste die Plug Power-Aktie weitere 3,57 Prozent auf 1,6200 US-Dollar abgeben.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Plug Power Inc. , Plug Power Inc.

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DatumRatingAnalyst
14.03.19 Plug Power Buy B. Riley FBR
23.08.18 Plug Power Outperform Oppenheimer & Co. Inc.
25.07.17 Plug Power Outperform FBR & Co.
06.04.17 Plug Power Outperform FBR & Co.
06.04.17 Plug Power Buy Rodman & Renshaw, LLC