Verzögerung

Sicherheitslandung in Schiphol: Boeing 777 meldete technischen Defekt - Starliner kommt später zur Erde zurück - Aktie gewinnt


Sicherheitslandung in Schiphol: Boeing 777 meldete technischen Defekt - Starliner kommt später zur Erde zurück - Aktie gewinnt

Ein Großraumflugzeug des Typs Boeing 777 ist am Sonntag rund 40 Minuten nach dem Start aus Sicherheitsgründen zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückgekehrt.

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Die Maschine der niederländischen Gesellschaft KLM war auf dem Weg nach Rio de Janeiro und befand sich über Belgien, als ein technischer Defekt gemeldet wurde, teilte die niederländische Luftverkehrsleitung laut der Nachrichtenagentur ANP mit.

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Das Flugzeug sei sicher gelandet, die Insassen seien nicht in Gefahr gewesen, sagte ein KLM-Sprecher der Agentur. Um was für einen Defekt es sich konkret handelte, wurde nicht mitgeteilt. Vor der Sicherheitslandung wurde den Angaben zufolge über der Nordsee Kerosin abgelassen. Am Airport waren Rettungskräfte in Alarmbereitschaft - eine Routinemaßnahme in solchen Fällen.

Die Passagiere von Flug KLM705 würden noch am Sonntag mit einer anderen Maschine nach Rio de Janeiro gebracht, hieß es bei KLM. Wie viele Fluggäste betroffen waren, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Rückkehr von Boeings 'Starliner' zur Erde verschoben

Nasa und Boeing haben die Rückkehr der "Starliner"-Raumkapsel von der Raumstation ISS zurück zur Erde verschoben. Dies teilte die US-Raumfahrtbehörde am späten Freitag (Ortszeit) auf X mit. Geplant war der Rückflug zuletzt für den 26. Juni. Einen neuen Termin nannte die Nasa nicht, deutete in ihrem Post aber an, dass die Rückkehr des "Starliner" mit den beiden Astronauten Barry Wilmore und Suni Williams nicht vor Juli erfolgen soll. Zunächst seien unter anderem zwei Weltraumspaziergänge geplant.

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Der bemannte "Starliner" hatte vor gut zwei Wochen an der ISS angedockt. Auf dem Weg dahin hatte er aber mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen. So waren etwa Helium-Lecks aufgetreten. Nach Problemen mit den Triebwerken konnte das krisengeplagte Raumschiff außerdem erst im zweiten Anlauf an die ISS andocken. Daraufhin stiegen die Nasa-Astronauten aus und lernten die anderen an Bord der ISS stationierten Astronauten kennen. Eigentlich sollten die beiden nur rund eine Woche im All bleiben.

Der "Starliner" ist ein teilweise wiederverwendbares Raumfahrzeug, das aus einer rund drei Meter hohen Kapsel für die Besatzung und einem Servicemodul besteht und im Unterschied zum "Crew Dragon" von Elon Musks Firma SpaceX nicht auf dem Wasser, sondern auf der Erde landet. Nach jahrelangen Verzögerungen war er vor gut zwei Wochen erstmals zu einem bemannten Testflug aufgebrochen. Der vom US-Flugzeugbauer Boeing entwickelte und gebaute "Starliner" hatte 2022 erstmals einen erfolgreichen unbemannten Flug zur ISS absolviert. Künftig soll er als Alternative zur "Crew Dragon"-Raumkapsel Astronauten zur ISS bringen.

Die Verschiebung biete unter anderem Zeit, "die Daten des Antriebssystems zu prüfen", teilte die Nasa in einem Blog-Eintrag weiter mit. Unter Zeitdruck, die ISS zu verlassen, stehe man nicht, auch angesichts ausreichender Vorräte an Bord. Im Falle eines Notfalls auf der ISS sei der "Starliner" einsatzbereit, um die Astronauten auf die Erde zu bringen.

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Im NYSE-Handel legten Boeing-Papiere am Montag 1,43 Prozent zu auf 179,08 US-Dollar.

CAPE CANAVERAL (dpa-AFX)

Bildquellen: Ken Wolter / Shutterstock.com

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09.07.26 Boeing Buy Jefferies & Company Inc.
09.07.26 Boeing Outperform RBC Capital Markets
29.06.26 Boeing Buy Jefferies & Company Inc.
15.06.26 Boeing Buy Jefferies & Company Inc.
12.06.26 Boeing Buy Jefferies & Company Inc.