Lufthansa-Aktie: Mehrere Flugstörungen durch Powerbank-Feuer und Geruchsbelästigung
Gleich zwei Zwischenfälle haben am Wochenende den Flugbetrieb der Lufthansa beschäftigt. Sowohl ein brennender Akku als auch ein unangenehmer Kabinengeruch zwangen zwei Maschinen zur ungeplanten Zwischenlandung.
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Ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Toronto mit 371 Passagieren an Bord ist aus Sicherheitsgründen über Schottland umgekehrt und in Manchester gelandet. Grund war Geruch in der Kabine, wie Lufthansa auf Anfrage mitteilte. Um eine priorisierte Landung zu erhalten, sei eine Luftnotlage erklärt worden. Da die Boeing 747-400 wegen des mitgeführten Treibstoffs mit erhöhtem Gewicht gelandet sei, habe die Feuerwehr das Flugzeug vorsorglich überprüft. Anschließend hätten die Passagiere die Maschine normal verlassen können.
Das Flugzeug werde derzeit untersucht. Die Passagiere würden für die Nacht in Hotels untergebracht und sollten ihre Reise am Sonntag mit einem Ersatzflug nach Toronto fortsetzen. "Wir bitten unsere Gäste für die Situation und die Unterbrechung ihrer Reise um Entschuldigung. Die Sicherheit unserer Fluggäste und Crews hat zu jeder Zeit oberste Priorität", sagte ein Unternehmenssprecher.
Lufthansa-Flug wegen brennender Powerbank umgeleitet
Eine Passagiermaschine der Lufthansa ist auf ihrem Weg von Frankfurt nach Lissabon wegen einer brennenden Powerbank ins französische Lyon umgeleitet worden. Das Gerät habe einem Fluggast gehört und sei am Samstagabend im Bereich eines Sitzes in Brand geraten, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der dpa, nachdem zuvor RTL und "Bild" über den Vorfall berichtet hatten.
Die Crew des Lufthansa-Fluges LH1170 sicherte die Powerbank demnach in einer dafür vorgesehenen sogenannten Lithium Safe Bag. Aus Sicherheitsgründen habe sie sich aber dafür entschieden, nach Lyon auszuweichen, wo die Maschine gegen 22.00 Uhr sicher gelandet sei. Die 198 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder seien für die Nacht in Hotels untergebracht und für den Folgetag auf alternative Flugverbindungen Richtung Lissabon umgebucht worden.
Es war bereits der zweite Vorfall an diesem Wochenende mit einer Lufthansa-Maschine aus Frankfurt. Ebenfalls am Samstag war ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Toronto mit 371 Passagieren an Bord aus Sicherheitsgründen über Schottland umgekehrt und in Manchester gelandet. Grund war Geruch in der Kabine, wie das Unternehmen mitteilte.
Diese Regelungen gelten für Powerbanks in Flugzeugen
Viele Reisende haben Powerbanks bei sich, um etwa ihre Smartphones aufladen zu können, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Auf Flügen der Lufthansa-Gruppe ist das Aufladen und die Nutzung von Powerbanks seit Anfang des Jahres jedoch verboten. Eine Ausnahme gibt es für die Nutzung genehmigter medizinischer Geräte.
Aus Sicherheitsgründen dürfen Powerbanks bei der Lufthansa und vielen weiteren Airlines auf Flügen ebenso wie E-Zigaretten nicht im Aufgabegepäck transportiert werden. Im Handgepäck dürfen sie bei der Lufthansa-Gruppe nicht in den Gepäckfächern über den Sitzen aufbewahrt werden, sondern ausschließlich in der Sitztasche des Vordersitzes, am eigenen Körper oder im Handgepäck unter dem Sitz.
/dmo/DP/zb
FRANKFURT (dpa-AFX)
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