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Walmart, Coca-Cola & Co.: Die Top-Dividendenaktien der Wall Street-Analysten für 2026


Walmart, Coca-Cola & Co.: Die Top-Dividendenaktien der Wall Street-Analysten für 2026

In einem volatilen Marktumfeld setzen Wall-Street-Analysten verstärkt auf defensive Qualitätsaktien wie Walmart und sichere Dividenden-Stars.

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• Dividendenaktien als Sicherheit in schwierigen Zeiten
• Aktien von Walmart, Coca-Cola, ConocoPhillips & Co. im Blick
• Auch europäische Dividenden-Aktien im Fokus

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Dividendenlieblinge der Wall Street-Analysten

An der Wall Street hat sich der Fokus verschoben. Weg von reinem Wachstum, hin zu defensiven Qualitäten. Wie CNBC mit Berufung auf Daten von TipRanks berichtet, haben die Top-Analysten der Wall Street derzeit drei spezifische Aktien identifiziert, die für "verlässliches Einkommen" stehen. Der Kern dieser Empfehlungen liegt nicht in der Jagd nach der höchsten prozentualen Dividende, sondern in der Fähigkeit der Unternehmen, ihre Ausschüttungen auch in wirtschaftlichen Schwächephasen aufrechtzuerhalten. Analysten betonen gegenüber CNBC, dass Anleger besonders auf den freien Cashflow achten sollten, da dieser die ultimative Quelle für jede Dividendenzahlung darstelle.

ConocoPhillips wird von Jefferies-Analyst Lloyd Byrne favorisiert. Er hob das Kursziel deutlich auf 160 US-Dollar an und erwartet, dass das Unternehmen die Markterwartungen dank höherer Fördermengen und gestiegener Ölpreise übertreffen wird. Tatsächlich hat das Unternehmen die Erwartungen übertroffen. Besonders die strategische Positionierung erlaube es ConocoPhillips, von der aktuellen Marktvolatilität zu profitieren. Byrne prognostiziert für 2026 einen massiven freien Cashflow von zusätzlich etwa 8 Milliarden US-Dollar, der voraussichtlich für Aktienrückkäufe im Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar sowie zur Stärkung der Bilanz genutzt wird.

Ebenfalls optimistisch beurteilt Roth Capital die Tochtergesellschaft von Diamondback Energy, Viper Energy. Das Unternehmen, das Mineralrechte im Permian Basin hält, biete eine kombinierte Dividendenrendite von etwa 4,6 Prozent. Analyst Leo Mariani lobt vor allem die überdurchschnittliche organische Wachstumsrate und den starken Cashflow, der selbst bei niedrigeren Ölpreisen stabil bleibe. Für das erste Quartal wird eine Produktion am oberen Ende der Prognose erwartet. Angesichts der hohen Ölpreise geht Mariani davon aus, dass Viper Energy seinen Fokus bei der Kapitalrückführung in diesem Jahr verstärkt auf variable Dividenden anstatt auf Aktienrückkäufe legen werde.

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Abgerundet wird das Trio durch den Midstream-Betreiber Kinetik Holdings, der mit einer Dividendenrendite von 6,74 Prozent glänzt. Trotz vorübergehender Belastungen durch niedrige regionale Gaspreise erwartet RBC-Analystin Elvira Scotto, dass höhere Rohstoffpreise und Marketinggewinne die Ergebnisse stützen werden. Mit der Inbetriebnahme zusätzlicher Pipelinekapazitäten in der zweiten Jahreshälfte 2026 dürfte sich die Lage weiter entspannen. Scotto hob ihre EBITDA-Prognosen für die kommenden Jahre an und sieht Kinetik aufgrund der hochwertigen Anlagen im Delaware-Becken gut positioniert, um die attraktive Dividende langfristig nicht nur zu sichern, sondern potenziell weiter auszubauen.

Stoßdämpfer fürs Portfolio

Ergänzend dazu führt auch The Motley Fool eine Strategie an, die besonders in Bärenmärkten oder volatilen Seitwärtsphasen ihre Stärke ausspielen soll. Die Experten von The Motley Fool favorisieren drei Dividendenwerte, die man besitzen sollte, "wenn der Markt unter Druck gerät". Solche Titel dienen im Depot als Stoßdämpfer, die den Gesamtwert stabilisieren, während die reinvestierten Dividenden den Zinseszinseffekt beschleunigen.

Realty Income agiert als einer der weltweit größten Real Estate Investment Trusts (REITs) und zeichnet sich durch eine rechtliche Struktur aus, die die Ausschüttung von 90 Prozent der Gewinne vorschreibt. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Mietverträgen mit bonitätsstarken Einzelhandelsketten wie 7-Eleven oder Walgreens, was zu einer außergewöhnlich hohen Auslastung von fast 99 Prozent führt. Ein Alleinstellungsmerkmal sei die monatliche Dividendenzahlung, die seit über 55 Jahren ungebrochen ist. Durch gezielte Akquisitionen und Zukäufe sichert das Unternehmen zudem ein regelmäßiges Dividendenwachstum, das derzeit eine attraktive Rendite von 5,1 Prozent bietet.

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Der Einzelhandelsriese Walmart kombiniert die Sicherheit eines "Dividendenkönigs" mit überraschender Marktdynamik. Dank eines Filialnetzes, das 90 Prozent der US-Bevölkerung erreicht, nutzt das Unternehmen seine physische Präsenz zunehmend als Logistikplattform für den stark wachsenden E-Commerce. Diese Strategie spiegele sich in einer massiven Outperformance wider: In den letzten fünf Jahren übertraf die Walmart-Aktie den S&P 500 mit einem Plus von 190 Prozent deutlich. Mit einer Historie von 53 aufeinanderfolgenden Dividendenerhöhungen gilt der Konzern als Fels in der Brandung für jedes Portfolio, unabhängig von der wirtschaftlichen Gesamtlage.

Abgerundet wird das Trio durch Coca-Cola, den weltweit führenden Getränkehersteller. Die enorme Markentreue der Konsumenten sorgt selbst in inflationären Zeiten für stabile Umsätze, während das Unternehmen durch die Integration neuer Marken in sein globales Vertriebssystem stetig wächst. Als Dividendenkönig mit 64 Jahren ununterbrochener Steigerungen zeige Coca-Cola ein außergewöhnliches Engagement für seine Aktionäre. Trotz der starken Kursentwicklung im laufenden Jahr bietet die Aktie weiterhin eine solide Rendite und dient als klassisches defensives Investment, das Portfolios in turbulenten Marktphasen effektiv absichert.

Der europäische Dividenden-Markt

Neben dem US-Markt bietet auch Europa eine eigene Dividendenkultur. In Europa fänden sich laut Simply Wall Street zahlreiche Schwergewichte aus den Bereichen Infrastruktur, Basiskonsumgüter und Versorger, die traditionell hohe Ausschüttungsquoten fahren.

Zu den besten Dividendenaktien gehören laut Simply Wall Street der Schweizer Versicherer Zurich sowie die Rückversicherungsgesellschaften Swiss Re und Hannover Rück. Ebenfalls vertreten sind DKSH sowie Telekom Austria.

Dividendenaristokraten "Made in Germany"

Auch vor der eigenen Haustür werden deutsche Anleger bei Dividenden-Stars fündig. Wie eine umfassende Studie der DZ Bank zeigt, hat sich am deutschen Aktienmarkt ein Kern von "Dividendenaristokraten" herausgebildet. Als Aristokraten gelten im engeren Sinne Unternehmen, die ihre Dividende über Jahrzehnte hinweg nicht gesenkt, sondern stetig gesteigert haben.
Hier zählen unter anderem die Allianz, Beiersdorf, Deutsche Börse, E.ON und Siemens Healthineers zu den sichersten Dividendenzahlern Deutschlands.

Evelyn Schmal, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Societe Generale, CrungChingPixs/Shutterstock

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