Von der Leyen: Infrastruktur wie vorderste Front schützen


BRÜSSEL (dpa-AFX) - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte haben angesichts der deutschen Erkenntnisse zu dem Drohnen-Vorfall in Leipzig dazu aufgerufen, Investitionen in die Verteidigung gegen Russland weiter zu steigern. Man müsse die eigene alltägliche Infrastruktur als "Ziele an vorderster Front" betrachten und sie entsprechend schützen, sagte die deutsche Politikerin.

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Leipzig markiere eine neue Eskalation Russlands auf dem Gebiet der Europäischen Union. "Dies ist jedoch Teil eines umfassenderen Musters zunehmend gefährlicher Vorfälle: wiederholtes Eindringen in unseren Luftraum, Drohnen, die unsere Flughäfen lahmlegen, sowie Störungen unserer kritischen Infrastruktur", sagte die deutsche Politikerin.

Von der Leyen: Einschüchterung funktioniert nicht

"Wenn damit beabsichtigt war, uns dazu zu bringen, unsere Unterstützung für die Ukraine noch einmal zu überdenken, kann ich Ihnen versichern, dass meine Entschlossenheit dadurch nur noch gestärkt wurde", sagte von der Leyen. Einschüchterung werde nicht funktionieren.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte ergänzte: Wenn Russland glaube, dass diese Bedrohungen sie spalten werde, irre es sich. "Unsere Einheit ist unerschütterlich. Unsere Unterstützung für die Ukraine ist eindeutig", sagte der Niederländer./tre/DP/jha

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