FDA prüft GSK-Darmkrebsmittel Jemperli vorrangig - Aktie dennoch schwächer
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Medikament Jemperli (Dostarlimab) von GSK zur vorrangigen Prüfung für die Behandlung eines Subtyps des Rektumkarzinoms zugelassen.
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Wie der britische Pharmakonzern GSK mitteilte, setzte die FDA für die Bewertung des Medikamentes eine Frist bis Februar.
Jemperli qualifiziere sich zudem für eine Überprüfung im Rahmen des nationalen "Priority-Voucher"-Programms, das bei Therapien für seltene oder bisher wenig beachtete Erkrankungen die Dauer des behördlichen Prüfverfahrens verkürzt, so GSK. Dies könne zu einer früheren Entscheidung führen.
Jemperli könne bei einigen Patienten die Notwendigkeit von Chemotherapie, Bestrahlung und chirurgischen Eingriffen überflüssig machen, teilte GSK weiter mit.
An Enddarmkrebs erkranken weltweit jährlich rund 770.000 Menschen. Zwischen 5 und 10 Prozent der Fälle weisen jenen Subtyp auf, auf den Jemperli abzielt.
Unabhängig davon teilte GSK am Montag mit, dass sein Medikament Hibsago in Japan als funktionelle Therapie für chronische Hepatitis B zugelassen wurde. Laut dem Unternehmen ist dies die weltweit erste Zulassung für das Medikament und die einzige funktionelle Heilbehandlung für chronische Hepatitis B in Japan.
Die GSK-Aktie notiert in London zeitweise 1,28 Prozent tiefer bei 18,94 GBP.
DJG/DJN/sha/rio
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