Wadephul gegen Kürzung deutscher UN-Beiträge


MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul hat Vorschlägen widersprochen, nach dem Scheitern Deutschlands bei der Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat Gelder für die Vereinten Nationen zu kürzen. Über die Höhe des finanziellen Engagements entscheide das Parlament, aber er sei dafür, "dass wir bei den UN genauso engagiert bleiben wie bisher", sagte der CDU-Politiker auf eine entsprechende Frage einer Journalistin. Er traf in Mexiko-Stadt seinen Amtskollegen Roberto Velasco.

Werbung

"Die Vereinten Nationen bleiben für uns die entscheidende Institution auf internationaler Ebene, die sich für Frieden, für Menschenrechte und für internationale Sicherheit einsetzt", sagte Wadephul. Deutschland bleibe im UN-System voll engagiert "und wir setzen weiter auf die UN als unseren Friedensrat". Es gebe keine Institution, die über eine größere Legitimität verfüge als die UN, wenn es um die Lösung von Krisen und Konflikten gehe.

Hessens Staatsminister für Internationales, Manfred Pentz (CDU), hatte zuvor infolge der gescheiterten Sicherheitsrats-Kandidatur eine Kürzung der deutschen Gelder für die UN ins Gespräch gebracht.

Deutschland war am Mittwoch bei der Wahl in der UN-Generalversammlung gegen die Mitbewerber Österreich und Portugal durchgefallen. Deutschland war bereits sechs Mal im Sicherheitsrat vertreten, zuletzt 2019 und 2020. Durchgefallen war Deutschland zuvor noch nie./bk/aso/DP/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.