Was Käufer 2025 für Immobilien in Frankfurt bezahlten


FRANKFURT (dpa-AFX) - Begehrte Wohnungen im Bestand, ein Einbruch bei Neubauwohnungen und immer mehr Immobilien zum Millionenpreis: Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist 2025 auseinandergedriftet. Das zeigt eine neue Analyse des Maklers Von Poll Immobilien, die auf Daten der Gutachterausschüsse zu getätigten Transaktionen basiert.

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Demnach wurden im vergangenen Jahr 2.987 Wohnungen in Frankfurt verkauft, gut 17 Prozent oder 440 mehr als im Vorjahr. Wer eine Bestandswohnung kaufte, zahlte demnach im Schnitt 434.657 Euro und damit 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis je Quadratmeter stieg leicht um 1,4 Prozent auf 5.963 Euro.

Noch mehr mussten Käufer für Häuser hinlegen. Der Kaufpreis für ein Objekt im Bestand kletterte laut Studie um 3,8 Prozent auf 759.342 Euro. Der Quadratmeterpreis blieb fast unverändert bei 5.083 Euro. Insgesamt gab es 532 Transaktionen - fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wuchs der Umsatz um gut 20 Prozent auf 404 Millionen Euro.

Geschäft mit Millionen-Immobilien wächst

In einigen Fällen wurden aber weit höhere Summen fällig. So wachse der Bereich jenseits von einer Million Euro, berichtete der Makler. Insbesondere das obere Preissegment von über fünf Millionen Euro habe zuletzt Zuwächse verzeichnet, sagte Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei Von Poll Immobilien. Im Fokus bei gehobenen Immobilien stünden die Altstadt und Innenstadt sowie das Westend.

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Flaute am Neubau wirkt sich aus

Während der Markt mit Bestandswohnungen wuchs, sieht es bei Neubauten ganz anders aus. Hier schrumpfte die Zahl der vermittelten Wohnungen um fast ein Drittel (31,5 Prozent) auf 185; der Umsatz fiel um gut 34 Prozent auf 96,2 Millionen Euro.

Auch die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen sanken 2025 - um vier Prozent auf rund 519.789 Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis fiel um gut fünf Prozent auf 7.687 Euro.

Hintergrund sei die Flaute im Neubau. Viele Projekte könnten unter den aktuellen Bedingungen, besonders den hohen Baukosten und gestiegenen Zinsen, nicht realisiert werden, sagte Ritter. "Gleichzeitig bleibt die Nachfrage grundsätzlich vorhanden, verlagert sich aber in den Bestand, der kurzfristig verfügbar, preislich flexibel und für viele Käufer somit besser finanzierbar ist."/als/DP/zb

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