Wichtiger Auslandsmarkt

Apple-Aktie gibt an der NASDAQ nach: Sorge um wichtigen Markt - China plant wohl iPhone-Verbot am Arbeitsplatz


Apple-Aktie gibt an der NASDAQ nach: Sorge um wichtigen Markt - China plant wohl iPhone-Verbot am Arbeitsplatz

China will laut Insidern neben bestimmten Beamten auch Angestellten staatlich unterstützter Arbeitgeber und von Staatsunternehmen die Verwendung von Apple iPhones auf der Arbeit teilweise verbieten.

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Einige staatliche Arbeitgeber hätten bereits Mitarbeiter angewiesen, ihre iPhones nicht mehr mit zur Arbeit zu bringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Personen mit entsprechenden Kenntnissen geschrieben, dass chinesische Regierungsangestellte ihre iPhones daheim lassen müssten.

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Weder Apple noch eine chinesische Aufsichtsbehörde hätten auf Anfragen zu dem Thema reagiert, hieß es weiter von Bloomberg. Sollten die Berichte bestätigt werden, würde dies starken Gegenwind in Apples zweitgrößtem Auslandsmarkt bedeuten. Regierung und Staatsunternehmen in China beschäftigen Millionen Menschen.

Zwischen den USA und China tobt schon länger ein Technologiestreit. Der chinesische Netzwerktechnik- und Smartphone-Hersteller Huawei etwa ist schon länger von US-amerikanischen Importverboten betroffen. Zudem schränkten die USA den chinesischen Zugang zu bestimmten amerikanischen Technologien ein und verboten den Export von Hochleistungschips für Künstliche-Intelligenz-Anwendungen nach China. Grund sind Sicherheitsbedenken. Chinas Aufsichtsbehörden warnten im Gegenzug unter anderem wegen angeblicher Sicherheitsrisiken vor dem Einsatz von Bauteilen des US-Chipherstellers Micron Technology.

Laut Analyst Brandon Nispel vom Investmenthaus KeyBanc Capital Markets kämen chinesische Schritte gegen Apple für viele Beobachter dennoch wohl eher überraschend. Angesichts der Beziehungen des kalifornischen Unternehmens zu Peking und der großen Bedeutung Apples für die chinesische Wirtschaft sei der Konzern bisher als relativ sicher betrachtet worden, wenn es um derartige Einschränkungen durch die Regierung geht.

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Die meisten Apple-Produkte werden in China produziert. Das größte iPhone-Werk der Welt, das der taiwanische Zulieferer Foxconn betreibt, steht in der chinesischen Metropole Zhengzhou.

Für die Apple-Aktie ging es im Handel an der NASDAQ schlussendlich 2,92 Prozent auf 177,56 US-Dollar nach unten.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Vividrange / Shutterstock.com, IgorGolovniov / Shutterstock.com

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17.09.26 Apple Overweight JP Morgan Chase & Co.

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