XETRA-SCHLUSS/Abwartendes Geschäft vor Fed-Entscheidung
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FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch kaum bewegt. Am fundamentalen Bild hat sich mit Blick auf die Coronakrise nichts geändert - latent belastet die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Im Vorfeld der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank hielten sich die Anleger zurück. Es wird erwartet, dass die Fed ihre lockere Politik bestätigt. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 12.822 Punkte.
Zahlen von BASF und Deutsche Bank kommen nicht gut an
Ansonsten setzte die Berichtssaison die Akzente. Für die Aktie von BASF ging es um 4,9 Prozent nach unten. BASF bleibt nach einem coronabedingten Einbruch des Geschäfts im zweiten Quartal einen Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr weiter schuldig. Die Unternehmensprognose für das EBIT im dritten Quartal impliziert laut Citi eine Senkung der Konsenserwartungen für das EBIT 2020 um 14,1 Prozent. Die Zweitquartalszahlen haben keine großen Überraschungen enthalten.
Deutsche Bank gaben 2,5 Prozent nach. Die Bank hat im zweiten Quartal trotz Corona-Pandemie überraschend einen Gewinn erzielt und profitierte dabei von leicht höheren Erträgen und deutlich niedrigeren Kosten. Die Citigroup zweifelt indes an der Nachhaltigkeit der Ergebnisse. Die Analysten bleiben hinsichtlich der Ziele für 2022 einschließlich einer Eigenkapitalrendite von über 8 Prozent skeptisch.
Auch die DWS (minus 4,1 Prozent) legte Zahlen vor. Der bereinigte Vorsteuergewinn habe im zweiten Quartal mit 189 Millionen Euro um 2 Prozent über dem Vorjahreswert sowie um 8 Prozent über den Marktschätzungen gelegen, so die Citi-Analysten. Hierzu hätten auch geringere Kosten einen Beitrag geleistet. Die Marge habe die Erwartungen allerdings deutlich verfehlt.
Bei Telefonica Deutschland gibt es laut Citigroup viel zu tun. Das Unternehmen habe durchwachsene Ergebnisse veröffentlicht, wobei die Auswirkungen von Covid-19 stärker belastet hätten als dies bei Mitbewerbern der Fall gewesen sei. Telefonica Deutschland verloren 3,1 Prozent.
Zahlen von Osram nicht so schlimm wie befürchtet
Osram gewannen nach Zahlen 3,9 Prozent. Diese fielen nicht so schlimm wie befürchtet aus. Nach soliden Halbjahreszahlen ging es für DIC Asset um 3,9 Prozent nach oben. Wenig Akzente setzten dagegen die Quartalszahlen von Dürr in der Aktie - das Papier schloss 0,8 Prozent fester. Nach Geschäftszahlen gaben König & Bauer 2,4 Prozent nach. Einen Ausblick auf das laufende Jahr wollte das Unternehmen nicht nennen.
Umgesetzt wurden in DAX-Titeln rund 70,2 (Vortag: 58,1) Millionen Aktien im Wert von rund 2,66 (Vortag: 2,47) Milliarden Euro. Es gab 18 Kursgewinner, 11 -verlierer und 1 unveränderten Titel.
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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD
DAX 12.822,26 -0,10% -3,22%
DAX-Future 12.812,00 -0,19% -1,97%
XDAX 12.819,76 +0,27% -2,40%
MDAX 26.829,19 +0,30% -5,24%
TecDAX 3.074,89 +0,73% +1,99%
SDAX 11.971,10 -0,32% -4,32%
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 176,93 -30
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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com
DJG/mpt/raz
(END) Dow Jones Newswires
July 29, 2020 11:49 ET (15:49 GMT)
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