XETRA-SCHLUSS/DAX schwächer - der Bund macht Kasse


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Aktien

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92.72 EUR -0.08 EUR -0.09 %

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Indizes

25,303.62 EUR -107.01 EUR -0.42 %

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt sind die Kurse am Dienstag überwiegend gefallen. Der DAX verlor 1,1 Prozent auf 18.406 Punkte. Auf die Stimmung drückte vor allem eine Platzierung des Staats in Aktien der Deutschen Telekom. Diese fielen um 1,7 Prozent auf 22,25 Euro. Im Sog gaben auch andere Papiere mit Anteilen im Staatsbesitzt deutlich nach, so Commerzbank mit einem Minus von 2,8 Prozent.

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Der Bund hat über die KfW rund 110 Millionen Telekom-Aktien platziert zu 22,13 Euro. Der Staatsanteil reduziert sich auf 27,8 nach zuvor 30,5 Prozent, da laut KfW auch noch 22,5 Millionen Aktien über den Markt im zweiten Quartal verkauft wurden. Das frei gewordene Kapital soll zur Sanierung der Deutschen Bahn eingesetzt werden.

"Schaut man sich die Finanzierungslücke an, die durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gegen eine Mittelverwendung aus dem Klimafonds entstanden ist, könnten in den kommenden Monaten noch weitere Beteiligungen zur Disposition stehen", warnte Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Neben der Telekom ist der Bund an der DHL Group, der Lufthansa, Volkswagen und der Commerzbank, aber auch am Rüstungskonzern Hensoldt, an Airbus und am Pharmaunternehmen Curevac beteiligt. "Ein Umstand, den Anleger durchaus im Hinterkopf behalten sollten", so Molnar.

Anbieter erneuerbarer Energien schwach - Versorger fester

Daneben litten die Anbieter erneuerbarer Energien unter dem fallenden Ölpreis. Siemens Energy verloren 5,7 Prozent, Verbio 7,9 Prozent und SFC Energy 4,8 Prozent. Versorgerpapiere lagen dagegen relativ gut im Markt. "Damit preist der Markt nun zunehmend die erwartete Zinswende ein", so ein Marktteilnehmer. "Die Versorger zeichnen sich allesamt durch eine hohe Verschuldung aus, von daher solle die erwartete Zinswende hier besonders positiv wirken", so der Marktteilnehmer. Eon stiegen um 0,9 Prozent, RWE konnten sich knapp behaupten. Neben den Versorgern waren noch defensive Titel gesucht, Symrise stiegen um 1,6 Prozent.

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Die Aktien der Allianz verloren 3,2 Prozent nach einer zurückgezogenen Kaufempfehlung durch die Citigroup. Dies habe nichts mit der zu erwartenden Schadenshöhe nach dem Hochwasser in Deutschland zu tun, hieß es am Markt.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 18.405,64 -1,1% +9,94%

DAX-Future 18.440,00 -1,2% +7,19%

XDAX 18.398,11 -1,0% +9,72%

MDAX 26.769,52 -0,7% -1,36%

TecDAX 3.360,48 -0,2% +0,69%

SDAX 15.142,49 -0,3% +8,47%

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zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 130,38% +45

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag

DAX 10 29 1 3.820,3 83,6 56,3

MDAX 13 36 1 468,0 28,4 28,5

TecDAX 8 19 2 937,0 26,8 16,8

SDAX 36 29 5 142,6 9,4 8,3

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 04, 2024 11:50 ET (15:50 GMT)

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Datum Rating Analyst
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04.09.26 Allianz Underweight Barclays Capital
17.08.26 Allianz Hold Jefferies & Company Inc.
14.08.26 Allianz Neutral JP Morgan Chase & Co.
13.08.26 Allianz Buy Goldman Sachs Group Inc.

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