Zahl der Regelinsolvenzen steigt im April


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im April hatte sie bereits um 4,8 Prozent zugenommen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.

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Im ersten Quartal 2023 haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 4.117 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg um 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im ersten Quartal 2023 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 6,7 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2022 hatten die Forderungen bei rund 3,9 Milliarden Euro gelegen.

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