Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt im Mai leicht


DOW JONES--Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Für Mai meldeten die Amtsgerichte 1.995 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.

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Insgesamt wurden damit von Januar bis Mai dieses Jahres 10.546 Unternehmensinsolvenzen registriert, was einem Zuwachs von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Forderungen der Gläubiger aus den von Januar bis Mai gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 15,4 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die Forderungen noch bei rund 25,7 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Fallzahlen resultiert daraus, dass in den ersten fünf Monaten 2025 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz anmelden mussten als 2026.

Bei den Privatpleiten zeigt sich ein gemischtes Bild: Im Mai gab es 5.926 Verbraucherinsolvenzen - das waren 10,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Mai wurden insgesamt 32.093 Verbraucherinsolvenzen gemeldet, was einen Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/kla

(END) Dow Jones Newswires

August 14, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)

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