Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt im Januar deutlich


DOW JONES--Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.

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Für Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es damit insgesamt 5,4 Insolvenzen. Besonders betroffen war das Gastgewerbe mit 9,1 Fällen je 10.000 Unternehmen, gefolgt vom Bereich Verkehr und Lagerei (8,6) sowie dem Baugewerbe (7,8).

Die Forderungen der Gläubiger aus den im Januar gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 3,1 Milliarden Euro. Im Vorjahresmonat hatten die Forderungen bei rund 5,3 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang bei gleichzeitig steigenden Fallzahlen resultiert daraus, dass im Januar weniger wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz anmelden mussten als im Vorjahr.

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DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2026 03:26 ET (07:26 GMT)

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