Zahlen vorgelegt

Douglas-Aktie unter Druck: Gewinnmarge im ersten Quartal gesunken


Douglas-Aktie unter Druck: Gewinnmarge im ersten Quartal gesunken

Preisbewusste Kunden haben der Parfümeriekette Douglas zu Weihnachten im Tagesgeschäft einen Gewinnrückgang eingebrockt.

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Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte das Unternehmen zwar etwas mehr Umsatz als ein Jahr zuvor, wie es am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Gewinn im Tagesgeschäft ging jedoch stärker zurück als von Analysten erwartet. An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an.

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Die Douglas-Aktie verliert via XETRA zeitweise 4,68 Prozent auf 11,40 Euro und gehört damit zu den schwächeren Titeln im Kleinwerte-Index SDAX. Die Unsicherheit der Kunden sei nach wie vor groß und die Sensibilität mit Blick auf die Preise ausgeprägt, schrieb Branchenexperte Henrik Paganetty von der US-Bank Jefferies.

Das Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember ist traditionell das wichtigste für Douglas. In dieser Zeit kaufen viele Menschen Parfum und Kosmetikprodukte als Geschenke für Weihnachten. Allerdings finden in der Vorweihnachtszeit auch allgemeine Rabattaktionen statt, vor allem der "Singles' Day" und die "Black Week". Während dieser Tage und Wochen hätten sich die Umsätze zwar relativ gut entwickelt, berichtete Douglas. Allerdings hätten die Aktionen auch zu vorgezogenen Weihnachtseinkäufen geführt.

Im abgelaufenen Quartal erzielte Douglas insgesamt einen Umsatz von 1,67 Milliarden Euro und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon blieben jedoch nur 19,9 Prozent als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (bereinigtes Ebitda) übrig. Ein Jahr zuvor hatte diese Marge noch 21,5 Prozent betragen. Analysten hatten diesmal im Schnitt 20,8 Prozent erwartet.

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Das Management erklärte die Entwicklung damit, dass Kundinnen und Kunden bei ihren Einkäufen stark auf den Preis geschaut hätten. Am stärksten wuchs der Umsatz den Angaben zufolge im November. Im Dezember hätten sich die Erlöse hingegen vor allem in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden schwächer entwickelt als erwartet.

Getrieben wurde das Wachstum vom Online-Geschäft. Dort legte der Erlös um 4,2 Prozent zu. Die Filialen steigerten ihren Erlös nur um 0,4 Prozent, obwohl Douglas sein Filialnetz um 13 Standorte erweiterte.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September rechnet Douglas-Chef Sander van der Laan weiterhin mit einem Umsatz von 4,65 bis 4,8 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge soll rund 16,5 Prozent betragen. Seine endgültigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal will das Unternehmen am 11. Februar veröffentlichen.

/stw/err/mis

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com, lma_ss / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
18.09.26 Douglas Neutral UBS AG
09.09.26 Douglas Buy Jefferies & Company Inc.
14.08.26 Douglas Sell Goldman Sachs Group Inc.
13.08.26 Douglas Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.08.26 Douglas Neutral UBS AG

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