ZEW: Nutzung von KI-Anwendungen in wenigen Firmen verboten


MANNHEIM (dpa-AFX) - Nur wenige Unternehmen in der deutschen Informationswirtschaft und im verarbeitenden Gewerbe untersagen laut einer Umfrage des ZEW die Nutzung generativer KI-Anwendungen. In der Informationswirtschaft verbieten demnach vier Prozent der Unternehmen ihrer Belegschaft die Nutzung, im verarbeitenden Gewerbe seien es acht Prozent.

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Das Mannheimer Forschungsinstitut hat eigenen Angaben zufolge im März und April dieses Jahres für einen Branchenreport rund 1.500 Unternehmen in Deutschland aus den beiden genannten Branchen repräsentativ befragt.

In der Informationswirtschaft stellten demnach 58 Prozent der Unternehmen gezielt KI-Anwendungen zur Verfügung. 16 Prozent stellten zwar keine Anwendungen, erlaubten die Nutzung aber explizit. 22 Prozent tolerierten sie.

Im verarbeitenden Gewerbe stellten 30 Prozent der Unternehmen KI-Anwendungen gezielt bereit. Der Anteil der Unternehmen, die keine Anwendungen bereitstellten, die Nutzung aber explizit erlaubten, lag hier bei 23 Prozent, während 39 Prozent die Nutzung tolerierten.

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Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz verbreitet sich in der deutschen Wirtschaft in schnellem Tempo. Nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts nutzen mittlerweile 54,4 Prozent der Unternehmen KI-Software - vor einem Jahr lag der Anteil erst bei knapp 41 Prozent.

Deutlich wird in der Umfrage aber auch, dass Konzerne schneller bei der KI-Einführung sind als der Mittelstand: Laut Ifo setzen mittlerweile mehr als zwei Drittel (67,2 Prozent) der Großunternehmen KI ein, aber nur gut 47 Prozent der mittleren und 51,2 Prozent der kleinen Firmen./rwi/DP/zb

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