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SCHOTT Pharma-Aktie hebt ab: Deutlich profitables Wachstum und Prognose bestätigt


SCHOTT Pharma-Aktie hebt ab: Deutlich profitables Wachstum und Prognose bestätigt

Der Pharmazulieferer SCHOTT Pharma ist überraschend schwungvoll in sein neues Geschäftsjahr 2025/26 gestartet.

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Konzernchef Andreas Reisse sprach von einer stärkeren Nachfrage über das gesamte Portfolio hinweg, insbesondere getrieben von margenstarken Produkten, deren Anteil weiter anstieg. "Wir blicken trotz anhaltender Unsicherheiten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und bestätigen unsere Umsatz- und Ertragsprognose für 2026", sagte der Manager laut Mitteilung vom Mittwoch. Die Nachrichten gaben der bereits seit langem unter Druck stehenden Aktie Auftrieb. Der Mainzer Spezialglashersteller SCHOTT Pharma hatte seine Pharmasparte im September 2023 zu einem Ausgabepreis von 27 Euro je Papier an die Börse gebracht.

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Erst im vergangenen Dezember hatte ein schwacher Ausblick für das laufende Jahr die Aktie massiv belastet. Zudem kürzte das Management seine Mittelfristziele bis 2029, weil überraschend ein nicht näher genannter Großkunde weniger Bedarf an Glasspritzen angemeldet hatte. Unternehmenslenker Andreas Reisse hatte deshalb die Börse auf ein Übergangsjahr eingestellt.

Das erste Geschäftsquartal lief nun laut dem Manager sowohl auf Umsatzebene als auch beim Ertrag aber besser als vom Unternehmen gedacht. Und auch Analysten hatten bei beiden Kennziffern im Schnitt weniger erwartet. Charles Weston von der kanadischen Bank RBC etwa schrieb, SCHOTT Pharma habe die Prognosen am Markt klar übertroffen

Der Hersteller profitierte insbesondere von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach gebrauchsfertigen Karpulen und pharmazeutischen Spezialfläschchen. Der Anteil dieser sogenannten "High-Value-Lösungen" mit besonders hoher Marge bei SCHOTT Pharma nimmt derzeit stetig zu, auch getrieben durch den Ausbau entsprechender Produktionskapazitäten. Zuletzt machte diese Produktgruppe bereits 57 Prozent des Umsatzes aus.

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Der Gesamterlös stieg im Vergleich in den drei Monaten bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast vier Prozent auf 240,2 Millionen Euro. Währungsbereinigt betrug das Plus rund fünf Prozent. Rückläufig entwickelte sich den Angaben zufolge jedoch die Nachfrage nach Kunststoffspritzen, hier macht sich der niedrigere Bedarf im Zusammenhang mit mRNA-Impfungen bemerkbar.

Im Gesamtjahr peilt SCHOTT Pharma weiterhin währungsbereinigt ein Umsatzplus von zwei bis fünf Prozent an. Die operative Marge (Ebitda-Marge) wird bei rund 27 Prozent erwartet, nachdem sie im ersten Quartal auf 27,1 Prozent gestiegen war. Das zugrunde liegende Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs im Auftaktquartal um gut elf Prozent auf 65,2 Millionen Euro. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von gut 33 Millionen Euro, nach knapp 30 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Für Konzernchef Reisse ist es derweil die letzte Quartalsbilanz unter seiner Leitung. Der Manager übergibt bald den Staffelstab an seinen Nachfolger Christian Mias, der am 1. Mai startet./tav/mne/mis

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Die Aktie von SCHOTT Pharma hebt im XETRA-Handel ab und gewinnt zeitweise 6,26 Prozent auf 15,62 Euro.

MAINZ (dpa-AFX)

Bildquellen: SCHOTT Pharma

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Datum Rating Analyst
15.09.26 SCHOTT Pharma Overweight JP Morgan Chase & Co.
18.08.26 SCHOTT Pharma Overweight Barclays Capital
14.08.26 SCHOTT Pharma Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.08.26 SCHOTT Pharma Buy UBS AG
13.08.26 SCHOTT Pharma Buy Deutsche Bank AG

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