Zuversicht zurück

US-Börsen schließen im Plus - Techindizes schleppen sich auf Rekordhochs


US-Börsen schließen im Plus - Techindizes schleppen sich auf Rekordhochs

Die Anleger an der Wall Street zeigten sich im Dienstagshandel lange unentschlossen.

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Der Dow Jones zeigte sich im Verlauf des Dienstagshandels unentschlossen. Im späten Verlauf übernahmen aber die Käufer - das Börsenbarometer schloss 0,62 Prozent fester bei 26.830,04 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite erreichte ach einem Ausflug in die Verlustzone ein Plus von 0,35 Prozent auf 10.941,17 Zähler - ein neues Rekordhoch.

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An der Wall Street haben die technologielastigen Aktienindizes in dem weiter freundlichen Umfeld am Dienstag Rekordhochs erreicht. Nach dem starken Wochenauftakt aber hielten sich die Gewinne in engen Grenzen. Für etwas Auftrieb sorgten gute US-Konjunkturdaten: Die Aufträge an Industrieunternehmen hatten im Juni stärker als erwartet zugelegt.

Fast zwei Drittel der US-Unternehmen haben bereits ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt und die Mehrheit hat positiv überrascht. Dass allerdings insbesondere Einzelwerte - allen voran Apple und Microsoft - derzeit für Auftrieb an der Börse sorgen, sollte vorsichtig stimmen und sei kein gutes Zeichen, schrieb die Finanzzeitung "Barron's". Märkte, die von einigen gut laufenden Aktien angetrieben werden, seien historisch betrachtet "keine gesunden Märkte".

Erst am Vortag wieder hatten die Papiere des iPhone-Herstellers und des Software-Giganten neue Höhen erklommen.

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Im S&P stiegen die Papiere von Ford Motor um knapp zwei Prozent. Der kriselnde Autoriese stellt seine Konzernspitze bereits zum zweiten Mal in gut drei Jahren neu auf. Der erst seit Mai 2017 amtierende Vorstandschef Jim Hackett (65) tritt zurück. Zum Nachfolger wurde mit Wirkung zum 1. Oktober Top-Manager Jim Farley (58) befördert, der sich derzeit im Vorstand um das Tagesgeschäft kümmert. Der Experte Joseph Spak vom Analysehaus RBC sieht die Personalie als ein Indiz dafür, dass Ford nun am Markt schneller und aggressiver agieren möchte.

Redaktion finanzen.net/NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Frontpage / Shutterstock.com, spirit of america / Shutterstock.com

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