Deutsche Anleihen: Geringfügig im Minus vor US-Erzeugerpreisdaten


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch geringfügig nachgegeben. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Vormittag um 0,07 Prozent auf 125 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,13 Prozent.

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Auch in anderen wichtigen Ländern der Eurozone sowie in den USA legten die Renditen zu, denn der weiter anziehende Ölpreis im Zuge des Iran-Krieges weckte Inflationssorgen. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Die Attacken würden weitergehen, "bis ich sage, dass es genug ist".

Im Handelsverlauf richte sich der Fokus am Nachmittag auf die Erzeugerpreise aus den USA, schrieb Analyst Christian Lenk von der DZ Bank. Diese sollten vor dem Hintergrund der am Dienstag veröffentlichten, schwachen Inflationsdaten genau unter die Lupe genommen werden: Jede weitere Schwäche bei den Erzeugerpreisen würde die Auffassung stützen, dass eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Juli (noch) unwahrscheinlicher wird./la/jsl/mis

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