Deutsche Anleihen legen im frühen Handel zu


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Mittwoch gestiegen. Im frühen Handel legte der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future um 0,21 Prozent auf 130,96 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen betrug 2,66 Prozent.

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Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten. Die Sorge vor einer weiter schwachen konjunkturellen Entwicklung in China bremste die Nachfrage an den Aktienmärkten, während vergleichsweise sichere Papiere wie Bundesanleihen stärker nachgefragt wurden. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hatte zuletzt mehrfach enttäuschende Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung geliefert. Eine Immobilienkrise belastet das Land aktuell schwer.

Am späten Vormittag werden Daten zur Wirtschaftsleistung in der Eurozone erwartet, die ebenso für Impulse sorgen könnten wie Zahlen zur Industrieproduktion in den USA am Nachmittag, bevor sich das Interesse der Anleger auf die Veröffentlichung des Protokolls der vergangenen Zinssitzung der US-Notenbank Fed richtet. Das steht am Abend auf der Agenda. Hier erhoffen sich Marktteilnehmer Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der amerikanischen Zentralbank.

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