Deutsche Anleihen vor US-Inflationsdaten etwas schwächer


FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag vor mit Spannung erwarteten Konjunkturdaten aus den USA etwas schwächer tendiert. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,11 Prozent auf 174,94 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf minus 0,34 Prozent.

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Der Vormittagshandel am Anleihemarkt verlief weitgehend impulslos. Die wenigen Konjunkturdaten, die veröffentlicht wurden, konnten dem Markt keine klare Richtung vorgeben. Produktionsdaten aus Italien und Spanien fielen schwach aus. Inflationsdaten aus Deutschland waren bereits weitgehend bekannt, es handelte sich um eine zweite Veröffentlichung.

Am Nachmittag richten sich die Blicke der Anleger auf Inflationsdaten aus den USA. Es wird erwartet, dass die ohnehin hohe Inflation weiter steigt. Das würde die US-Notenbank Fed zusätzlich unter Druck setzen, ihre immer noch extrem lockere Geldpolitik zu straffen.

Hinweise zu den Inflationserwartungen der Verbraucher liefert die Konsumstimmung der Uni Michigan. Zuletzt waren die Erwartungen der Verbraucher deutlich gestiegen. Notenbanken gewichten die erwartete Inflation in der Regel stärker als laufende Inflationsdaten, da erstere Auskunft über die Glaubwürdigkeit ihrer Geldpolitik geben.

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